09.06.2016, 12:03 Uhr

Neue Heimstätte für die WLV

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Christian Ihrenberger (re) begrüßte sichtlich gut gelaunt diverse Ehrengäste.

Die Wildbach- und Lawinenverbauung hat in Lechaschau ihr neues Quartier offiziell eröffnet.

LECHASCHAU (rei). „Das ist ein Freudentag für uns“, bekannte Christian Ihrenberger und man sah es ihm an, dass er und sein Team mit den neuen Büros viel Freude haben.
Seit vielen Jahrzehnten ist die Wildbach- und Lawinenverbauung in Lechaschau beheimatet. Bislang an zwei Standorten: In der Lechtaler Straße hatte man Büros angemietet, einige hundert Meter lechaufwärts im Buchenort befand sich der Bauhof. Jetzt wurde alles zusammengeführt und so findet man heute im Buchenort ein modernes Dienstleistungszentrum.
Nach Plänen von Architekt Thomas Barbist wurde in sechs Monaten das neue Verwaltungsgebäude errichtet. In diese Zeit eingerechnet auch eine Monat Winterpause, denn der Neubau wurde als Winterbaustelle errichtet.

Knapp bemessene Bauzeit

Am 6. Oktober 2015 fand die Bauverhandlung statt, am 27. Oktober der Spatenstich. Am 18. April wurden die Büros übersiedelt. Jetzt folgte die offizielle Übergabe und Einweihung.
Sichtbeton, Stahl und Holz sind die zentralen Materialien, die beim Neubau eingesetzt wurden. Ganz bewusst setzte man auf diese Säulen, denn auch bei Lawinen- und Wildbachverbauungen sind Beton, Stahl und Holz jene „Zutaten“, die für Sicherheit auf Jahrzehnte hinaus sorgen.
Ihrenberger ist zufrieden mit der neuen beruflichen „Heimstätte“. Die neuen Büros sind hell, geräumig und in jeder Hinsicht zeitgemäß. Der Neubau schafft jetzt eine Einheit mit dem bestehenden Bauhof, was die hausinternen Arbeitsabläufe vereinfacht. Und die gesamte Betriebsstätte repräsentiert besser denn je die Wildbach- und Lawinenverbauung im Bezirk Reutte.

Viele Gäste waren gekommen

Gäste wären viele gekommen. Tirols oberster WLV-Chef Siegfried Sauermoser - früher selbst viele Jahre bei der WLV in Lechaschau tätig - war da, ebenso Maria Patek, Österreichs „oberste Wildbachlerin“, wie sie Ihrenberger bezeichnete, sowie zahlreiche Gemeindechefs, als Vertreter jener Gemeinden, die in ihren Ortsgebieten mit Lawinenstrichen und Wildbächen zu tun haben und die WLV als verlässlichen Partner an ihrer Seite zu schätzen wissen.
Mit dabei bei der Eröffnung war auch LHStv. Josef Geisler. Er versicherte, dass dem Land Tirol die Sicherheit der Menschen ein ganz besonderes Anliegen ist. Aber man dürfe nicht nur darüber sprechen, sondern müsse auch etwas dafür tun. Entsprechende Investitionen in die Regionen sind für ihn daher „gut investiertes Geld.“
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