31.05.2016, 14:50 Uhr

Wer „A“ sagt, muss auch „Brasstards“ sagen

Die acht Gentlemen haben Freude an der Musik

Acht Gentlemen schlossen sich einst zusammen, um außergewöhnliche Musik zu machen.

BEZIRK (pet). Sie haben alle ihre Wurzeln im Bezirk Ried im Innkreis, ihre Flügel aber tragen sie hinaus in die Welt.
Mehr als „ein Achtel“: Konkret besteht das Blechbläserensemble aus drei Trompetern (Philipp Lang, Fabian Huemer, Manuel Bachinger), drei Posaunisten (Raphael Strasser, Dominik Ortmaier, Philipp Burgstaller), einem Tubist (Lukas Groiss) und einem Schlagzeuger (Viktor Burgstaller). Die acht Musiker greifen jedoch nicht nur nach ihren Instrumenten, sondern auch nach den Sternen. Um diese hochgesteckten Ziele erreichen zu können, gilt es, sich von bestehenden Bands zu unterscheiden.

Gute Musik ist immer „Trumpf“


„Unser musikalisches Repertoire ist breit gefächert“, erklärt der Schildorner Viktor Burgstaller, der als Schlagzeuger für Tempo und Rhythmus verantwortlich ist und sich diesmal gerne etwas in die Karten schauen lässt. „Egal ob klassische Werke, Filmmusik, Rock- und Popsongs - jeder von uns bringt seine Vorschläge ein und anschließend wird ein spannendes Konzertprogramm zusammengestellt. Grundsätzlich ist uns immer wichtig, dass wir unserem Publikum einen möglichst abwechslungsreichen Konzertgenuss bereiten.“
Die „Brasstards“ arrangieren alle Stücke selbst, da es für ihre Besetzung so gut wie kein Notenmaterial gibt. „Das hat mitunter den Vorteil, dass wir die Stücke genau nach unseren Vorstellungen gestalten können. Unserer musikalischen Kreativität sind somit keinerlei Grenzen gesetzt“, betont Burgstaller.

Anker los!


Die Geburtsstunde der „Brasstards“ war im Jahr 2011 auf einem Kreuzfahrtschiff am Weg nach Norwegen, wo einige der späteren Bandmitglieder mit an Bord waren. Nur kurze Zeit später wurde schon zum ersten Mal miteinander geprobt.
Seither ziehen die jungen Talente einen Auftritt nach dem anderen an Land. Bisher wurden zahlreiche Konzerte im Bezirk Ried und Umgebung gespielt, Hochzeiten musikalisch umrahmt, Instrumentenvorstellungen in Volksschulen gemacht sowie Termine in den ORF Landesstudios OÖ und Tirol wahrgenommen. Ein besonderes Highlight aber war das Premierenkonzert in der Pfarrkirche Schildorn, da sie nicht damit gerechnet hatten, schon beim ersten Konzert ein volles Haus zu haben.
Allerdings haben die „Brasstards“, die ihre Musik mit den Worten „spannend, abwechslungsreich und hörenswert“ beschreiben, noch ein weiteres, ehrenhaftes Bestreben. „Wir möchten möglichst viele Leute mit unseren Melodien ansprechen, aber vor allem ist uns auch wichtig, junge Leute für die Musik an sich und für das Musizieren in einem Ensemble oder in einer Musikkapelle zu begeistern“, verrät Burgstaller zusätzlich.

Probenalltag


Da sich die Mitglieder der „Brasstards“ inzwischen auch in alle Windrichtungen verstreuen – ein Großteil studiert an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, einige sind in diversen Orchestern engagiert etc. – wird das gemeinsame Proben auch immer mehr zur Herausforderung. Eine interessante Lösung scheint da die sogenannte „Onlineprobe“ zu sein, zu der es im Internet auch ein sehenswertes Video gibt.
Eine Zauberformel für ein erfolgreiches Ensemble gibt es laut Burgstaller nicht. „Am wichtigsten ist meiner Meinung nach, dass man nicht nur zusammen probt, sondern dass man sich untereinander auch abseits der Proben und Konzerte gut versteht.“

Hier sind die „Brasstards“ zu finden:


Wer die „Brasstards“ für einen Auftritt engagieren möchte, findet auf ihrer Homepage alle wichtigen Informationen. Natürlich kann man aber auch einen der acht Musiker persönlich kontaktieren.

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