13.04.2016, 16:56 Uhr

Renaturiertes Glan-Gelände bei Rauchmühle eröffnet

Es ist vollbracht: Stadtrat Johann Padutsch und Bgm. Heinz Schaden eröffneten den renaturierten Glanabschnitt in Lehen.

Das neue Naherholungsgebiet an der Glan bei der Rauchmühle wurde am Mittwoch, 13. April 2016, mit einem kleinen Fest offiziell freigegeben.

SALZBURG (pl). Bürgermeister Heinz Schaden: „Als Ausgleichsmaßnahme für die Red Bull Akademie am Saalachspitz ist hier in Lehen ein naturnaher Lebensraum entstanden, der der Bevölkerung und den künftigen Neuansiedlern auf dem Rauchmühlen-Areal zu Gute kommt. Ähnlich den rückgebauten Glan-Abschnitten 2008 und 2011 in Leopoldskron gibt es nun im bevölkerungsreichsten Stadtteil Salzburgs ein attraktives Biotop zum Relaxen und die Natur genießen.“ Und Planungsstadtrat Johann Padutsch ergänzt: „Ich freue mich sehr, dass das Erfolgsprojekt fortgesetzt und ein weiterer Flussteil der Glan renaturiert werden konnte. Ökologisch ist das eine hohe Aufwertung mitten in der Stadt.

Ein halber Kilometer wieder Natur

Rückgebaut wurden 270 Laufmeter Glanbach und 190 Laufmeter Lieferinger Mühlbach. Damit konnten insgesamt 460 Meter Gewässerstrecke ökologisch und erholungswirksam verbessert werden. Das mäandrierende Bachbett ermöglicht unterschiedliche Fließgeschwindigkeiten und bietet ideale Lebensbedingungen für Fische und eine Vielzahl von Gewässerorganismen. Außerdem wurde der Mühlbach durch die Anlage eines Beckenpasses fischdurchgängig gemacht.

Das Areal verfügt am rechten Glan-Ufer nun über einen vier Meter breiten, asphaltierten Geh-und Radweg mit nachtabsenkbarer Beleuchtung. Am linken Ufer wurde ein neuer, eineinhalb Meter breiter, geschotterter Gehweg für Spaziergänger errichtet. Bänke und Sitztische werden noch vom Gartenamt aufgestellt, das auch 30 Bäume neu pflanzte.

Ausgleich für Red Bull Akademie

Die Kosten werden mit 400.000 € an Ausgleichsmaßnahmengeld von Red Bull – aufgrund der naturschutzrechtlichen Bewilligung für den Bau der Nachwuchsakademie im Landschaftsschutzgebiet Saalachspitz – und mit ca. 180.000 € aus dem Stadtbudget bestritten.
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