07.07.2016, 09:37 Uhr

Gemeinnützige auf Stippvisitie im Bundesministerium

Beim Antrittsbesuch bei Bundesminister Wolfgang Sobotka im Bild von links: Michael Pech (Vorstand ÖSW AG/Wien), Alfred Graf, (Obmann-Stv. des Österreichischen Verbandes Gemeinnütziger Bauvereinigungen), Bundesminister Wolfgang Sobotka und Christian Struber (Bundesobmann der ARGE Eigenheim u. Mitglied des Aufsichtsrats des Österreichischen Verbandes Gemeinnütziger Bauvereinigungen) Bildnachweis: ARGE Eigenheim, Abdruck honorarfrei (Foto: ARGE Eigenheim)
SALZBURG. Wohnbau muss leistbarer werden - mit diesem Anliegen im Gepäck machte die Führungsriege der ARGE Eigenheim, ein Zusammenschluss von mehr als 100 gemeinnützigen Wohnbauunternehmen in Österreich, einen Antrittsbesuch bei Bundesminister Wolfgang Sobotka. „Bei diesem Thema stehen neben einem Stopp bei Regelungen, die den Mietwohnbau kontinuierlich verteuern, auch Änderungen im Mietrecht dringend an“, so ARGE Eigenheim-Bundesobmann Christian Struber. Laut Statistik Austria explodierten die Mietkosten in Österreich in den vergangenen fünf Jahren. Die Durchschnittsmiete lag 2015 inklusive Betriebskosten bei 7,1 Euro pro Quadratmeter, bei Neubauten sogar bei 9,7 Euro. „Die Preise bei den Gemeinnützigen liegen im Schnitt rund 20 Prozent darunter“, so Architekt Michael Pech, Vorstand Österreichisches Siedlungswerk (ÖSW) mit Sitz in Wien. Allerdings werde es laut Pech immer schwieriger, dieses Niveau zu halten.

Wichtig sei auch, den privaten Wohnungsmarkt preisgerecht zu mobilisieren. „Wohnungen zu vermieten muss für die Vermieter attraktiv und für die Mieter erschwinglich sein. Es gibt einfach zu viele Reglementierungen, die dazu verleiten, Wohnungen lieber leer stehen zu lassen. Das gehört unbedingt geändert“, informiert Struber. Bundesminister Sobotka versicherte den Wohnbauexperten, dass er jede Initiative unterstützen werde, die dazu führe, Wohnbau leistbarer zu machen.
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