29.03.2016, 10:36 Uhr

50 Fassdauben-Fahrer kämpften um "Die astige Ziarm"

Geschicklichkeit war beim Fassdauben-Rennen am Krippenstein gefragt. (Foto: Wolfgang Spitzbart)

OBERTRAUN. Balance und große Geschicklichkeit waren gefragt, als sich am Wochenende Wagemutige auf dem Krippenstein Fassdauben umschnallten, einen Stock in die Hand nahmen und sich auf die selektive Rennstrecke warfen.

Es konnte dabei durchaus passieren, dass die Teilnehmer des Fassdauben-Rennens das Tempo unterschätzten und im Schnee landeten. Denn die umgeschnallten Bretter aus Originalfässern waren zum Gaudium der Zuschauer ordentlich gewachselt worden. Dieses Jahr machte auch der zeitweise Nebel den Teilnehmern zu schaffen. Trotz der Schwierigkeiten beim Fahren zeigte mancher Läufer auch noch akrobatische Einlagen.

Bereits 1969 und bis in die späten 80er Jahre gab es in Obertraun, auf der Gjaidalm, ein Fassdaubenrennen. Letztes Jahr wurde diese Tradition reaktiviert und findet jetzt bei der Lodge auf dem Krippenstein statt. In den Kampf um den Wanderpokal "Die astige Ziarm" begaben sich über 50 Einheimische und Gäste.

Fotos: Wolfgang Spitzbart
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