22.08.2016, 09:26 Uhr

Dachstein kann wieder erklommen werden

(Foto: Vanessa Egger)

HALLSTATT. Junge Freiwillige, darunter auch vier Flüchtlinge, restaurieren Wege beim Internationalen Workcamp der Naturfreunde

Vom 14. bis 20. August 2016 findet am Dachstein in Oberösterreich ein Umweltworkcamp der Naturfreunde statt. Sieben Jugendliche widmen sich gemeinsam mit zwei Betreuern freiwillig der Sanierung und Markierung der Wege am Dachstein. Das alpine Ausbildungszentrum Wiesberghaus bildet den Stützpunkt.

Aktivitäten


Zwei Tage lang wird das Wegenetz erkundet, Markierungen erneuert sowie falsche Zeitangaben bezüglich der Wanderzeit ausgebessert. Des Weiteren errichten die Freiwilligen ein Hochbeet hinter dem Wiesberghaus. Die Hüttenwirte werden bei der Bewirtschaftung der Hütte unterstützt. Zusätzlich werden noch eine Naturstiege gebaut, die Tür zum Winterraum wird ausgetauscht und Brennholz wird zugeschnitten und aufgestapelt.
Es wird jedoch nicht nur gearbeitet, sondern auch die Freizeitgestaltung lässt nicht zu wünschen übrig. Einmal wird „gekraxelt“ (geklettert) und auch auf einen der umliegenden Berggipfel gewandert.

Natur und Mensch in Symbiose


Diese Woche bietet zusätzlich die Möglichkeit, soziale und internationale Kontakte zu knüpfen, neue Freundschaften zu schließen und im Team zu arbeiten. Projektleiter Thomas Weichslbaumer meint dazu: „Das internationale Umweltworkcamp liegt mir als Umweltreferent der Naturfreundejugend OÖ am Herzen, weil es über Grenzen hinweg Menschen an einem der schönsten Plätze - dem traumhaften Dachsteingebiet - verbindet. Als gemeinsame Gruppe wird ein Mehrwert für Natur und Mensch geschaffen.“
Die Liebe zur Natur, die Bereitschaft zu freiwilliger Arbeit und die Freude, etwas zum Wohle der Gesellschaft tun zu können – all das verbindet die Jugendlichen und Projektleiter beim heurigen Umweltworkcamp der Naturfreunde am Dachstein.
Diese widmen ihre Zeit vor allem der Sanierung und Markierung der Wege in der Nähe des Wiesberghauses. Die Ziele des Umweltworkcamps sind der Naturschutz sowie die erhöhte Sicherheit und Attraktivität des sanften Tourismus am Berg. Durch ihre ehrenamtliche Arbeit tragen die fleißigen Helfer zur Pflege der alpinen Infrastruktur bei. Somit fördern sie einerseits einen sozial und ökologisch verträglichen Tourismus und schaffen andererseits auch attraktive Angebote für die Gäste des Wiesberghauses.

Rückfragehinweis
Vanessa Egger (P.U.L.S.-Medienpraktikantin der Naturfreunde) Tel.: +43 660 38 37 510, vaegger37@gmail.com
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