20.03.2016, 18:44 Uhr

Musealverein Hallstatt - Jahresversammlung 2016

Musealverein Hallstatt - Jahresversammlung 2016 v.l. Bgm. Alexander Scheutz, Stefan Traxler, Rudolf Scheutz, Präses Rudolf Gamsjäger, Hans Jörgen Urstöger, Peter Mayrhofer, Karl Wirobal, Robert Zahler - Foto©Franz Frühauf
Bei der diesjährigen Jahresversammlung des Musealvereins im Kulturhaus Hallstatt zieht Präses Rudolf Gamsjäger eine positive Bilanz. Der Verkauf im Museumsshop ergab 2015 ein erfreuliches Ergebnis, jedoch die Besucherzahlen stagnierten leider im letzten Jahr. Der auf kultureller Basis arbeitende Verein hat derzeit 346 Mitglieder, von denen zehn im Vereinsvorstand tätig sind. Für die acht verstorbenen Mitglieder wurde eine Gedenkminute abgehalten. Kassierin Hilda Gamsjäger legte einen ausgeglichenen Kassabericht vor und ihr wurde von der Versammlung einstimmig die Entlastung erteilt. Präses Gamsjäger kündigt eine Erhöhung der Eintrittspreise für die neue Saison an.

Kustos Dr. Karl Wirobal geht in seinem Bericht auch auf die Sonderausstellung „Glöcklerkappen aus Traunkirchen“ ein und bringt eine detaillierte Übersicht der neuen Veröffentlichungen des Verlages Museum Hallstatt. „Geschichte der Gletschermadonna“, „Weltberühmtes Kleinod - mit wenig Sonne“, „Walter Unterberger – Absturz eines honorigen Hallstätters“ und „Von Sonnenhunger und Nebelfreiheit - Eine kleine Hallstätter Klimatologie“ sind jederzeit im Museumsshop erhältlich.

Bgm. Alexander Scheutz (lt. Statuten als amtierender Bürgermeister auch Vorstandsmitglied) dankte in seinen Grußworten dem Vorstand für die ehrenamtliche und wissenschaftliche Arbeit und gab noch einen kurzen Überblick über die in Hallstatt laufenden Projekte.

Zum Abschluss der Versammlung hielt Stefan Trxler vom OÖ. Landesmuseum einen interessanten Multimedia-Vortrag mit dem Titel „Die Römer in Hallstatt“ (Forschungsgeschichte-die Ausgrabung 2015-Perspektiven). Stefan Traxler: “Der neue Fund im Bereich der Salzbergbahn bestätigt, dass das Imperium Romanum hohes Interesse an Hallstatt zeigte. Grund war natürlich das Salz. Die römische Siedlung, deren antiker Name nicht bekannt ist, erstreckt sich am Fuße des Salzberges vom Ortsteil Markt in Richtung Lahn. Dort schließt das römische Gräberfeld mit reich ausgestatteten Grabbauten an, ein Hinweis auf gute Geschäfte mit dem Salz“.

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