21.06.2016, 13:06 Uhr

Offener Brief zweifelt Notwendigkeit der Traunbrücken-Sperre an

In offenem Brief an Bürgermeister Siller wird angezweifelt, ob die Brücke überhaupt hätte gesperrt werden müssen. (Foto: WKO Gmunden)

EBENSEE. Seit Anfang Juni sind die beiden Ortsteile von Ebensee, welche aufgrund der Sperre der Traunbrücke getrennt waren, wieder verbunden. Ein Notsteg ermöglicht den Fußgängern und Radfahrern die sichere Überquerung der Traun.

Die Wirtschaftstreibenden und die Anrainer beschwerten sich über die lange Zeitspanne, bis endlich gehandelt wurde. Nun erging in einem offenen Brief eine Anschuldigung an Bürgermeister Markus Siller, dass die Sperre generell unnötig gewesen sei. "Obwohl ich mehrmals auf den Umstand hingewiesen habe, dass diese Brücke zu keinem Zeitpunkt einsturzgefährdet war, was ja durch eine Prüfung relativ einfach zu belegen wäre, haben Sie nie Interesse gezeigt diese Prüfung auch durchführen zu lassen", schreibt ein gewisser Stefan Huber aus Laakirchen. Zudem sei es fragwürdig, dass die Firma des Prüfers auch mit den Sanierungsarbeiten beauftragt wurde. Siller kontert: "Zivilingeneur Herbert Löschenbrand hat die Prüfung durchgeführt und die Brücke in Absprache mit dem Land OÖ gesperrt. Die Entscheidung war keine einfache aber eine notwendige."
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