05.10.2016, 23:08 Uhr

Max Schmalnauer siegt mit Tageshöchstweite bei Alpen-Cup

Max Schmalnauer (mi.) holte den Tagessieg beim Alpen-Cup der Spezialspringer in Hinterzarten vor Bor Pavlovic (li.) und Markus Rupitsch (re.) (Foto: Pia May)
Tolle Erfolge feierten zwei Skispringer des ASVÖ NordicskiTeams Salzkammergut (NTS) bei internationalen Wettbewerben am Wochenende. Max Schmalnauer siegte beim Alpen-Cup in Hinterzarten (D) und Sophie Mair holte die Ränge 2 und 3 beim FIS-Cup in Rasnov (ROM).
Lange hatte Max Schmalnauer aus Bad Ischl auf den ersten großen Einzelerfolg in einem internationalen Wettkampf gewartet. Nun ist dieser mit einem Sieg im Adlerskistadion von Hinterzarten gelungen. Der Schüler der Skihandelschule Stams platzierte sich am ersten Wettkampftag unter 67 Startern noch auf Rang 21. „Ich bin viel zu verkrampft gesprungen und daher war nicht mehr drinnen“, gab er sich selbstkritisch. Am nächsten Tag ging er viel lockerer an den Start und schaffte gleich im 1. Durchgang auf der HS 108-Schanze einen Sprung auf 101 Metern und Rang 2 im Zwischenklassement. Im 2. Durchgang schaffte er mit der Tageshöchstweite von 108 Metern noch den Sprung auf das Siegerpodest. „Endlich konnte ich mal meine Leistungen vom Training in beiden Durchgängen abrufen“, zeigte er sich im Siegerinterview erleichtert. In der Gesamtwertung des Alpen-Cups holte sich der 18jährige Bad Ischler immerhin noch Bronze.
Der FIS-Cup machte Station in Rasnov (Rumänien) und Sophie Mair hatte die Ehre als einzige Österreicherin entsandt zu werden.
Die Bad Ischlerin konnte wieder mit sehr guten Leistungen unter Beweis stellen, dass die Trainer zu Recht auf sie vertrauen. Am ersten Bewerbstag erreichte sie den 2. Platz ex aequo mit der Russin Aleksandra Barantceva.
Am 2. Tag gelang ihr der 1 Durchgang nicht so gut, aber im 2. Durchgang erreichte sie großartige 90 Meter und damit den 3. Tagesrang.
Maximilian Steiner aus Ebensee schaffte beim Sommer Grand Prix in Hinzenbach bei Eferding zwar die Qualifikation für seinen ersten Weltcup-Einsatz aber für den Einzug ins Finale der besten 30 Springer reichte es dann doch nicht. Er befand sich damit aber in prominenter Gesellschaft wie zum Beispiel jener des Norwegers Tom Hilde, der schlussendlich hinter ihm platziert war.

Als letzter Höhepunkt vor dem Winter stehen nun kommende Woche die Österreichischen Meisterschaften auf der Normalschanze in Eisenerz bzw. Großschanze in Bischofshofen am Programm, bei dem sich die NTS- Athleten doch einiges erhoffen.
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