05.07.2016, 10:54 Uhr

Endgültiges Aus für Ramsberglift?

RAMSAU/ZELL a. Z. (fh). Mit Ende des Jahres (genau am 2. Jänner) läuft die Konzession für den Ramsberglift aus und hinter vorgehaltener Hand hat man bereits schon länger darüber gesprochen, dass der in die Jahre gekommene Lift zugesperrt wird. Nun ist es sozusagen amtlich, dass der Fahrbetrieb eingestellt wird. In einer Verwaltungsrats- und Gesellschaftersitzung der Zillertal Arena/Besitzer des Ramsbergliftes) wurde kürzlich beschlossen, dass man hier keine weiteren Investitionen tätigen wird und den Lift zusperrt. GF Franz Kranebitter dazu: "Alleine um die Konzession zu verlängern wäre ein Investition von einer Million Euro notwendig aber dann hätten wir immer noch einen veralteten Lift. Für uns ist die Faktenlage klar. Wir werden den Betrieb des Ramsbergliftes mit Ende Oktober dieses Jahres einstellen", wird Kranebitter deutlich. Der Abriss der Ramsbergliftes soll dann im Frühjahr 2017 erfolgen.

Kampf um Lift

Bürgermeister Steiner hat stets beteuert, dass es nicht sein könne, dass man jahrelang nichts in die Liftanlage investiert habe und nun einfach zusperrt. Für die Erhaltung des Liftes wurde sogar eine Petition ins Leben gerufen die bis dato von 1.859 Personen unterzeichnet wurde. Der Einsessellift hat das Schi- und Wandergebiet Sonnalm erschlossen. In den 80er Jahren erfolgte die Errichtung eines Verbindungsliftes in das Gebiet „Gerlosstein“ (ebenfalls im Besitz der Zillertal Arena). Die Gemeinde will den Lift jedenfalls nicht kampflos aufgeben da dieser maßgeblich zur touristischen Entwicklung der Region beigetragen hat. Bgm. Fritz Steiner: "Wenn diese Investition von 1 Million getätigt würde, dann hätte man halt wieder ein Konzession für 10 bis 15 Jahre und ich denke das müsste schon drinnen sein. Es gibt hier viel offene Fragen die es mit den Zeller Bergbahnen noch zu besprechen gibt bevor hier zugesperrt wird. Ich denke da nur an die Frage der Freizeitwohnsitze am Ramsberg, an die Wegegemeinschaft oder auch an das Gratis-Wasser der Gemeinde Ramsau für die Beschneiung der Rodelbahn", erklärt Fritz Steiner auf Anfrage der BB-Redaktion.
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