09.05.2016, 09:35 Uhr

Klare Absage der Landwirtschaft an TTIP

Bei einer außerordentlichen Sitzung erteilten kürzlich Bundesminister Andrä Rupprechter und die AgrarreferentInnen der Bundesländer dem Freihandelsabkommen TTIP eine klare Absage. „Wir sagen nein zu Hormonfleisch, Chlorhühnern und Genmais in unseren Regalen. Konsumentenschutz, Lebensmittelsicherheit und Tierwohlsind nicht verhandelbar“, untermauert Tirols LHStv Josef Geisler den Beschluss. Zudem würde TTIP die kleinstrukturierte bäuerliche Landwirtschaft massiv gefährden. „Wir opfern unserer Bäuerinnen und Bauern mit Sicherheit nicht auf dem Altar des Freihandels und des schrankenlosen Kapitalismus“, bekräftigt Geisler den Standpunkt der Österreichischen Landwirtschaft. Auch in der klein- und mittelständischen Wirtschaft ist die anfängliche Erwartung an TTIP zum Abbau von Handelshemmnissen und Zöllen Skepsis und Ablehnung gewichen.
Regionale Kreisläufe statt Freihandel. „Den Wettbewerb über den Preis können Landwirtschaft und mittelständische Wirtschaft mit und ohne TTIP nicht gewinnen“, ist Geisler überzeugt, „unserer Produkte behaupten sich über die Qualität“.
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