10.08.2016, 09:53 Uhr

"Besser früher mit langem Leben rechnen"

Helge Haslinger, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederösterreich Mitte West AG und Heinz Schuster, Generaldirektor der s Versicherung mit einer Scheibe, die die wahrscheinliche Lebenserwartung zeigt. (Foto: privat)

Sparkasse und s Versicherung präsentierten ihre Niederösterreich-Studie zu Vorsorgebewusstsein und Vorsorgeverhalten 2016.

ST. PÖLTEN. Die Lebenserwartung steigt im Durchschnitt um 2,5 Jahre pro Jahrzehnt. Finanzielle Vorsorge wird daher für immer mehr Menschen relevant, wie eine aktuelle Studie der Sparkasse NÖ Mitte West AG zeigt. Schon 92 Prozent der Niederösterreicher stufen einen finanziellen Vorsorgepolster als sehr wichtig ein. 2015 waren es noch 79 Prozent. Familie, Pension und Unfall sind die wichtigsten Themen, heißt es bei der Pressekonferenz in St. Pölten. 158 Euro legen wir durchschnittlich pro Monat für Vorsorgeprodukte zur Seite.

Bestimmte Aspekte im Vordergrund

„Für uns als Marktführer in der Lebensversicherung ein eindeutiges Signal, den wichtigsten Aspekt der Lebens- und Pensionsversicherung, nämlich die garantierte lebenslange Rente sowie die Absicherung der Familie, in der Beratung noch viel stärker in den Vordergrund zu rücken“, sagt Heinz Schuster, Generaldirektor der s Versicherung.
„Pflegevorsorge ist auch in Niederösterreich noch ein sehr wenig diskutiertes und mit Angst besetztes Thema. Das Risiko, im Alter ein Pflegefall zu werden, steigt aber parallel zur Lebenserwartung. Wir alle erreichen ein immer höheres Alter und wollen den Ruhestand genießen, das Thema Pflege passt nicht dazu und wird immer noch verdrängt“, meint dazu Helge Haslinger, Vorstandsdirektor der Sparkasse NÖ Mitte West AG.

Saftige Pensions-Lücke

Was besonders ins Auge sicht: Fragt man Niederösterreicher nach ihrer gewünschten Netto-Pension, um persönlichen Aktivitäten nachgehen zu können, sind das durchschnittlich 1.614 Euro. Der Ist-Stand liegt jedoch nur bei 1.100 Euro brutto.
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