14.06.2016, 12:46 Uhr

Start in den Urlaub mit der richtigen Reiseapotheke

Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte so viel wie nötig und gleichzeitig nicht übertrieben viel enthalten. (Foto: silencefoto - Fotolia)
STEYR. Wer denkt schon gerne an Sonnenbrand, allergische Reaktionen oder Verdauungsprobleme, wenn er gerade eine Traumreise plant. Die richtige Reiseprophylaxe und eine passende Reiseapotheke können allerdings Ihren Urlaub retten. Die Ausstattung hängt aber stark vom Urlaubsland und den Bedürfnissen der Reisenden ab. "Sollten Sie etwa in eine malariagefährdete Region reisen, ist es ratsam, neben der entsprechenden Malaria-Prophylaxe auch Anti-Mücken-Mittel und ein Moskitonetz mitzunehmen. Wir würden auch empfehlen, zumindest 8 Wochen vor Reiseantritt Ihren Impfstatus zu kontrollieren. Im Zweifelsfall wenden Sie sich an Ihren Hausarzt, er wird Sie gut beraten und kann Sie bei Bedarf an einen spezialisierten Reisemediziner verweisen", so Mag. DDr. Alexander Lang, Ärztlicher Leiter der Medizinischen Notaufnahme am LKH Steyr.
Das gehört in eine gut sortierte Reiseapotheke:
• Schmerzlindernde und fiebersenkende Mittel, Mittel gegen Halsschmerzen
• Mittel gegen Erbrechen, eventuell Reiseübelkeit
• Orale Rehydrationslösungen zum Ausgleich von Flüssigkeits- und Elektrolytverlusten bei Durchfällen. Durchfälle, die mit Fieber einhergehen, gehören zum Arzt.
• Augen- und Nasentropfen
• Mittel gegen Verdauungsbeschwerden wie Sodbrennen oder Verstopfung
• Sonnenschutzmittel und Mittel gegen Sonnenbrand
• Insektenschutzmittel, Medikamente bei Insektensticken
• Mittel gegen Allergien
• Fieberthermometer
• Verbandsmaterial: Schere, Pinzette, Heftpflaster, Leukoplast, elastische (Mull)Binden, sterile Kompressen, Einmal-Handschuhe
• Verhütungsmittel
• Desinfektionsmittel
• Bei Neigung zu Fieberblasen oder Pilzinfektionen an die benötigten Medikamente denken.
"Mit Ihrem betreuenden Arzt besprechen Sie am besten Fragen wie eventuell notwendiges Breitband-Antibiotikum, Thromboseprophylaxe bei langen Reisen, Einmalspritzen, individuell benötigte Medikamente und spezielle Reiseimpfungen", rät Lang.
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