20.06.2016, 10:07 Uhr

Gerald Hüther streut der Rose Rosen

(Foto: Rose)
STEYR. Der Gehirnforscher Gerald Hüther besuchte die ROSE – das Reformpädagogische Oberstufenrealgymnasium Steyr der Evangelischen Kirche.
Nach dem Rundgang durch die 2014 gegründete neue Schule machte er ihm Rahmen eines Gesprächs mit den Schülern und Lernbegleitern deutlich, dass es bei allen nachhaltigen Lernprozessen darauf ankomme, die Schüler als „Subjekte“ und nicht als „Objekte“ wahrzunehmen. Denn bis heute werden nach Hüther Menschen gezielt darauf vorbereitet, etwas ganz Bestimmtes zu tun. Aus diesem dressierten Verhalten auszubrechen, sei schwer.
Doch nur das, was wirklich unter die Haut gehe, was Freude bereite, bleibe tatsächlich im Gehirn haften. Zum Abschied meinte Hüther, dass die ROSE auf einem guten Weg ist, wie Schule gelingen kann. Und wenn Schule gelingt, dann kann auch die Gesellschaft positiv verändert und die Welt ein Stück besser und gerechter werden.
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