09.03.2016, 09:04 Uhr

Team Hrinkow: Der unbelohnte Soloritt bei der Tour de Taiwan

(Foto: David Sun)

Die mit 166,6 Kilometer längste Etappe der diesjährigen Tour de Taiwan sollte eine Vorentscheidung in der Gesamtwertung bringen, zwei Bergwertungen und hohe Luftfeuchtigkeit machten den Fahrern ebenfalls das Leben schwer.

STEYR. Dominik Hrinkow, bekanntlich am ersten Tag in der Gruppe des Tages, attackiert auch heute wieder und ist mit zwei weiteren Fahrern in einer Spitzengruppe. Obwohl diese zerfällt, bleibt der Steyrer solo an der Spitze und kann seinen Vorsprung halten. Mit 1 Minute und 38 Sekunden ist er sogar virtueller Leader in der Gesamtwertung. Das Feld gab sich natürlich nicht geschlagen, leistete nun Nachführarbeit und 30 Kilometer vor dem Ziel betrug der Rückstand nur mehr 50 Sekunden.


Kein Glück für Hrinkow

Dominik Hrinkow´s Ritt blieb leider unbelohnt, im Schlussanstieg war das Feld wieder geschlossen. Aber durch das hohe Tempo und die Attacken im Anstieg konnten sich erneut einige Fahrer aus dem Staub machen, mit einem knappen Vorsprung von nur 30 Sekunden begannen die letzten 5 Kilometer.
Das war zu wenig, ein stark dezimiertes Feld mit nur mehr 50 Fahrer holte die Ausreißer ein und es kam zur Sprintentscheidung, die der Australier William Clarke (Drapac Professional Cycling) für sich entschied. Josef Benetseder wird mit Platz 15 bester der Hrinkow Advarics Cycleang Equipe.


„Diese aktive Fahrweise der Jungs hat mir heute echt gefallen, Dominik Hrinkow in der Spitzengruppe, danach sogar solo im virtuellen Führungstrikot. Und als er dann eingeholt wurde und es im finalen Anstieg richtig zur Sache ging, haben sie ebenfalls weiter gekämpft wie ein Löwe und ist drangeblieben!“, so der sportliche Leiter Adam Homolka.

In der Gesamtwertung bleibt Ben O´Connor (AUS) mit zwei Sekunden Vorsprung vor Kevin de Jonghe (Belgien) an der Spitze.
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