15.06.2016, 10:43 Uhr

SKF Hybridlager stecken auch im Tesla

(Foto: SKF Österreich AG)
STEYR. Auch bei straßenzugelassenen Fahrzeugen und insbesondere bei Elektrofahrzeugen kommen Hybridlager immer häufiger vor. "Hybrid" weist in der Wälzlagerbranche dabei auf die unterschiedlichen Materialien hin: Die Lagerringe sind aus hochstickstoffhaltigem Stahl, die Käfige aus temperaturbeständigem Kunststoff und die Wälzkörper – Kugeln und Rollen – sind aus Siliziumnitrid, einem hochfesten keramischen Werkstoff. Die elektrisch isolierende Eigenschaft der keramischen Kugeln in Hybridlagern verhindert den schädigenden Stromdurchgang durch die Wälzlager. Klassische Wälzlager aus Stahl würden durch die elektrischen Ströme zerstört. Tesla, einer der bekanntesten Hersteller von Elektro-Fahrzeugen, arbeitet bereits seit 2008 mit SKF zusammen. Für den rein elektrisch angetriebenen Luxus-Sportwagen „Model S“, liefert der weltweit führende Anbieter von Wälzlagern energieeffiziente E2 Rillenkugellager und leichtgewichtige Hybridlager. Robert Zeillinger, Verantwortlicher für die Produktentwicklung von Industriewälzlagern der SKF Österreich AG in Steyr: „Wir rechnen mit einem starken Wachstum von bis zu 15 Millionen Elektrofahrzeugen und damit auch von Hybridlagern bis zum Jahr 2020."
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