25.08.2016, 11:31 Uhr

Jahrelange Mitarbeit von Flüchtlingen in Telfs

(Foto: MGT/Dietrich)

Österreichweit wird derzeit intensiv über den Plan diskutiert, Asylwerber für gemeinnützige Arbeiten einzusetzen. „In Telfs ist das schon seit Jahren Realität – und das ganz ohne Zwang“, unterstreicht GV Silvia Schaller.

TELFS. Im von ihr betreuten Widumanger sind immer wieder Bewohner des Flüchtlingsheims als Hilfsgärtner im Einsatz. „Die ersten Asylwerber sind schon vor sechs Jahren aus Mötz zu uns zum Arbeiten gekommen, da gab es in Telfs noch gar kein Flüchtlingsheim. Seit damals helfen sie regelmäßig mit. Es sind durchwegs fleißige und gute Arbeiter“, berichtet Schaller. Aber auch in anderen Zuständigkeitsbereichen der Gemeinde kommen Flüchtlinge – vor allem als Aushilfe bei urlaubsbedingten Engpässen – für ein Taschengeld regelmäßig zum Einsatz. So etwa als Helfer in der Wertstoffsammelstelle, für die Friedhofsverwaltung, im Rathaussaal oder für die Abteilung Infrastruktur und Grünanlagen. Auch hier hat man gute Erfahrungen mit ihnen gemacht, wie Abteilungsleiter Ing. Manfred Auer bestätigt.
Derzeit ist es Asylwerbern während ihres Verfahrens verboten, einer Erwerbsarbeit nachzugehen. Eine Ausnahme macht das Gesetz aber bei gemeinnützigen bzw. kommunalen Tätigkeiten. (sd)
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