25.05.2016, 00:00 Uhr

Mit Zoe durch den Wienerwald

Pressbaum liebäugelt mit einem Renault Zoe, wie er in Eichgraben genutzt wird. (Foto: Zeiler)

Fahrvergnügen.at ermöglicht Bezirksblätter-Team eine Probefahrt

TULLN / BEZIRK. Treffpunkt Nussallee. 13.25 Uhr, Matthias Zawichowski, Fahrvergnügen.at, erwartet uns schon. Ein Rundgang um das Elektroauto, eine kurze Erklärung und schon kann gestartet werden. Doch da hört man nichts, als Tullns Bezirksblatt-Geschäftsstellenleiter Joachim Pricken den Start/Stop-Knopf betätigt und den Schaltknauf des Automatikgetriebes auf "D" für "Drive" schiebt.

Elektrische 130 km/h

Exakt um 13.30 Uhr starten Pricken und Redakteurin Karin Zeiler los – über den Hauptplatz, zum Nixenkreisverkehr in Richtung Wördern, um über Königstetten kurvige Strecken testen zu können. 111 Kilometer Reichweite zeigt der Renault Zoe zu Beginn an, auf der Autobahn nach Fels stellt Pricken fest: "Ich bin noch nie 130 km/h rein elektrisch gefahren", den Blick jedoch auf die Kilometer-Anzeige gerichtet. Im Eco-Modus drosselt der Renault die Geschwindigkeit, der blaue Modus lässt auch ein Überholen zu. In Königsbrunn fällt die Entscheidung, von der Autobahn abzufahren, ungewöhnlich der Gedanke, dass die nächste Ladestation in der Nussallee ist. Lieber nichts riskieren. Zawichowski kommentiert: "Stehengeblieben ist bisher noch keiner". Das Ladekabel sowohl bei Auto als auch bei der Tankstelle wird angesteckt, die Tankkarte über die gekennzeichnete Fläche gezogen. Und wichtig - wenn dies alles erledigt ist, muss das Auto abgesperrt werden. Auch das funktioniert mittels Karte, die an der linken unteren Seite der Windschutzscheibe angedrückt werden muss.

Zur Sache:
Teilen macht Freude
– getreu diesem Motto entscheiden sich immer mehr Gemeinden für ein E-Car-Sharing-Angebot des Mobilitätsvereins Fahrvergnügen.at. An 13 Standorten in NÖ wird das Car-Sharing derzeit angeboten, aktuell sind mehr als 32 Elektroautos im Fuhrpark, 300 Mitglieder zählt der Verein.
In Tulln wird derzeit gerade der dritte Standort beim Campus, der am 16. Juni ab 18 Uhr eröffnet wird, finalisiert. Ein Vierter ist bei Langenlebarn geplant – hier laufen bereits die Vorgespräche.
Jeder kann das Angebot nutzen, eine Vereinsmitgliedschaft vorausgesetzt. Die Buchung der E-Autos erfolgt über eine Reservierungsplattform.
Kosten: Einschreibgebühr einmalig: 75 Euro, Mitgliedsbeitrag monatlich 25 Euro, wenn das Guthaben (70 Stunden) verbraucht ist, beträgt das Entgelt für die Benutzung 3,84 €/h.
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