07.04.2016, 17:18 Uhr

Erneut Alarm um Asylheim für Jugendliche in Feistritz/Drau

Das Loch: Die Scheibe des Asylheims ist schon wieder beschädigt. Die Exekutive muss von einer absichtlichen Handlung ausgehen (Foto: privat)

Schon wieder ist eine Glasscheibe kaputt gegangen. Das Loch könnte von einem Projektil stammen. Es ist bereits der vierte Vorfall in kurzer Zeit.

FEISTRITZ/DRAU. Es ist schon wieder passiert: In der Zeit zwischen 4. und 7. April ist die äußere Verglasung eines mehrfachverglasten Kunststofffensters einer Flüchtlingsunterkunft für unbegleitete Minderjährige in Feistritz/Drau beschädigt worden. Die Scheibe dürfte mit einem unbekannten spitzen Gegenstand oder einem Projektil beschädigt worden sein. "Wir müssen aufgrund der Vorgeschichte bei diesem Heim von einer absichtlichen Handlung ausgehen", sagt Postenkommandant Helmut Amenitsch.

Schon drei Vorfälle

Was der Exekutivbeamte damit meint: Bei diesem vom Samariterbund betreuten Heim gab es zuletzt schon drei andere Vorfälle, wie die WOCHE exklusiv berichtete: Einmal wurde ein Ziegelstein auf das Haus geworfen, dann ein Böller. Zudem gab es ausländerfeindliche Schmierereien.

Kein Erfolg

Der Exekutive ist es bisher nicht gelungen, den oder die Täter zu fassen. "Wir hatten zwei Spuren", sagt Polizist Amenitsch: "Der Ziegelstein war mit einem bestimmten Stempel versehen. Aber leider führten die Spuren ins Nichts." Was den jüngsten Vorfall betrifft, bittet Amenitsch um die Mithilfe der Bevölkerung: "Wer in der Zeit vom 4. bis 7. April eine verdächtige Person beim Heim gesehen hat, möge sich bei uns melden."
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