27.09.2016, 15:06 Uhr

So sieht das neue Landskroner Fußballstadion aus

Sport-Stadtrat und Landskron-Präsident Harald Sobe auf der Ersatzbank am spielfeldrand

Am 1. Oktober gibt es eine Eröffnungsfeier. Die WOCHE hat sich vorab umgesehen.

LANDSKRON (kofi). Am Samstag ist es so weit: Das Sportzentrum Landskron wird eröffnet. Drei Fußballplätze (einer davon auf Kunstrasen), drei Tennisplätze, Tribüne, Kantine und Funktionsräume machen Gesamtkosten von rund 4,7 Millionen Euro aus. Dabei war noch vor wenigen Monaten von 5,4 Millionen die Rede. "Aber in wirtschaftlich angespannten Zeiten kann man günstiger bauen", sagt der neue Sportstadtrat Harald Sobe.

Stadion-Führung

Er führte die WOCHE wenige Tage vor der Eröffnung durch die Anlage. Für Sobe ein Heimspiel, ist er doch auch Präsident des Landskroner Fußballvereins.
Was sich zeigt: Die Anlage ist großzügig, aber nicht luxuriös. Die Tribüne fasst maximal 500 Leute, hochklassiger Fußball ist in diesen Dimensionen nicht zu erwarten. Das Hauptfeld hat internationale Ausmaße, Sobe macht keinen Hehl daraus, dass man versuchen werde, europäische Top-Mannschaften für Trainingscamps zu gewinnen.

Kunstrasen-Zeitkontingente

Weniger international als regional begehrt wird der auch in den Wintermonaten bespielbare Kunstrasenplatz sein. "Wir werden an die Villacher Vereine Zeitkontingente vergeben", sagt Sobe, "der Platz soll allen zur Verfügung stehen." Man werde Vereinen mit mehr Nachwuchs-Teams auch mehr Zeit zur Verfügung stellen.

Bau-Verzögerungen

Dass sich die Eröffnung der Anlage um "zwei bis drei Jahre" verzögert hat, wie Sobe schätzte, habe viele Gründe. Zum einen sei mitten in wichtigen Grundstücks-Verhandlungen ein zentraler Akteur verstorben, dann habe es Anrainerproteste wegen der potenziellen Lärmbelästigung gegeben. Aus diesem Grund wurde das Tribünengebäude auch zwischen Spielfeld und Wohnblöcken errichtet – als Lärmschutz.
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