20.04.2016, 20:00 Uhr

5500 Beschäftigte verdienen zu wenig

Trotz Vollzeitarbeit bleibe vielen nur wenig Geld zum Leben, kritisiert die Arbeiterkammer. (Foto: Gina Sanders/Fotolia)
BEZIRK. 15,3 Prozent der Vollzeitbeschäftigten im Bezirk Vöcklabruck erhielten 2014 monatlich weniger als 1700 Euro brutto, berichtet die Arbeiterkammer. "Kollektivvertragliche 1700 Euro brutto in allen Branchen kann sich Öster-reich leisten“, ist AK-Präsident Johann Kalliauer überzeugt. Ein höherer Mindestlohn fördere den Konsum und belebe die Wirtschaft. Deshalb sei ein Vollzeiteinkommen von 1700 Euro brutto pro Monat das aktuelle gewerkschaftliche Mindestlohnziel. Im Bezirk Vöcklabruck wurden im Jahr 2014 2950 Frauen und 2550 Männer darunter entlohnt. Während nur ein Zehntel der vollzeitbeschäftigten Männern weniger als 1700 Euro verdient, sind es bei den Vöcklabruckerinnen 28,1 Prozent. Der Bezirk überschreitet damit den Landesschnitt beim Frauenanteil und liegt beim Männeranteil im Schnitt.
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