06.10.2016, 11:55 Uhr

Lehre mit Mehrwert bei aqotec

Roswitha Achleitner liebt die Abwechslung an ihrem Job: Neben der Büroarbeit darf sie auch in der Fertigung mithelfen.

Lehrling Roswitha Achleitner erzählt mit Begeisterung von ihrer Arbeit bei der Firma aqotec.

WEISSENKIRCHEN. „Eine Arbeit, bei der ich nicht dreckig werde, das wäre nichts für mich“, lacht Roswitha Achleitner aus Zell am Moos. „Ich hab’ ja schon mit zwei Jahren meiner erste Werkbank bekommen.“ Heute ist die 16-Jährige im ersten Jahr ihrer Lehre zur Konstrukteurin für Gebäude- und Installationstechnik bei der Firma aqotec in Weißenkirchen. Nach einem Schnupperpraktikum hatte sie sich eigentlich für eine Elektrotechnik-Lehre entschieden. „In der Schule lernte ich zwar leicht, aber ich wollte unbedingt etwas Handwerkliches machen.“

Vom Büro in die Produktion

Nachdem Roswitha ihre erste Lehre wegen eines Mopedunfalles abbrechen musste, bot ihr die Firma aqotec an, in drei weitere Lehrberufe hineinzuschnuppern. Dabei entschied sie sich für Konstruktion. Daran gefällt ihr besonders, dass der Beruf sehr abwechslungsreich ist. So kann Roswitha Projekte von der Idee bis zur Fertigung begleiten. „Ich konstruiere im Büro die Fernwärmestationen nach den Vorgaben unserer Kunden und gehe dann hinunter in die Produktion, wo ich beim Zusammenbauen helfe“, erzählt die 16-Jährige. „Dabei sehe ich sofort, ob zum Beispiel die Hähne richtig sitzen. So lerne ich gleich, was ich bei der nächsten Konstruktion beachten muss.“

Vorteile für Mitarbeiter

Neben der fachlichen Ausbildung hat aqotec zahlreiche soziale Leistungen zu bieten. „Bei uns gibt es eine Saftbar, zweimal pro Woche frisches Obst und in stressigen Zeiten zahlt die Firma auch hin und wieder eine Jause“, berichtet Marketingleiter Thomas Streicher. Auch für Lehrlinge gibt es spezielle Angebote: „Würde etwa ein Lehrling aus Schwanenstadt bei uns anfangen, könnten wir ihm auch einen Shuttleservice vom Bahnhof in Vöcklamarkt zum Betrieb anbieten.“ Zudem wird jedes Jahr ein Lehrlingsausflug organisiert. „Kurz nach Weihnachten waren wir am Kulm beim Skispringen“, erinnert sich Roswitha und betont: „Ich bin total froh, dass ich im Unternehmen bleiben konnte.“
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