18.05.2016, 16:17 Uhr

Mordor ist nicht schlimm genug: Neuauflage von „Herr der Ringe“: Frodo muss Ring zum Praterstern bringen

Dank einer Empfehlung des Wiener Rathauses wird es bald wieder spektakuläre Hollywood-Szenen aus Wien geben. (Foto: Peter Gugerell/Wikipedia, Warner Brothers, Montage)

Fans der „Herr der Ringe“-Trilogie dürfen sich freuen: Regisseur Peter Jackson kündigte heute eine Neuverfilmung aller drei Teile an. Im Wesentlichen bleibt der Film gleich, nur eine Änderung gibt es: Anstatt nach Mordor muss Frodo den Ring zum Praterstern bringen und dort zerstören.

Realer Ort gesucht
„Wir wollten Mordor durch einen real existenten Ort ersetzen, um den Film noch mitreißender zu machen“, meinte Jackson im Interview mit Hollywood-Reportern. „Also fragten wir in unterschiedlichsten Teilen der Welt herum, wo es Plätze gibt, die mindestens so grauenhaft sind wie Mordor. Im Wiener Rathaus empfahl man uns dann den Praterstern.“

Wien ideal für Trilogie
Im ersten Teil der Trilogie muss Frodo den Ring gemeinsam mit neun Gefährten entlang der lebensgefährlichen U6 transportieren. Im zweiten Teil steigt er dann beim Wiener AKH aus („Die zwei Türme“) und nimmt die Straßenbahn bis zum Schwedenplatz, wo er sich durch die Armee der Untoten im Bermuda-Dreieck kämpfen muss. Im dritten Teil erreicht der mutige Frodo dann den Praterstern. Dort muss er den Ring zerstören, indem er ihn Sonntagmorgen vor den dort ansässigen Supermarkt legt, wo er dann von der wütenden Meute der Sonntagseinkäufer zertrampelt und für alle Zeiten zerstört wird.

Keine Hollywood-Stars
Doch Wiener Fans, die sich auf hohen Besuch von „Herr der Ringe“-Darstellern wie Elijah Wood oder Orlando Bloom gefreut haben, werden enttäuscht sein: Alle Szenen werden ausschließlich von Stuntmännern übernommen. „Ein Hollywood-Star am Praterstern! Hahaha!“, lacht auch Peter Jackson.



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