16.03.2016, 00:00 Uhr

Kriecherl-Obstbäume gefragt

Die Genussregion lädt immer wieder zu Kriecherl-Obstbaumaktionen ein. (Foto: privat)
EDELHOF. Am Dienstag, 15. März 2016 lud der Obmann des Vereins GenussRegion Waldviertler Kriecherl, Christian Bisich, zu einer Informationsveranstaltung in die Fachschule Edelhof. Die Fachreferenten Lothar Wurm, Alexandra Horner, Josef Rögner sowie Christian Bisich informierten dabei über alle Chancen, Risiken, Arbeitsaufwand sowie Ertragsmöglichkeiten, die ein zukünftiger Betreiber einer Kriecherlbaumplantage hat.

Mit Kriecherl Geld verdienen

"Das, was wir in Zukunft brauchen sind produktionsstarke Kriecherlbauern", so Bisich. Denn nur so, mit intensiven Kriecherlobstbau, lassen sich in Zukunft die benötigten Mengen produzieren.
Seit 2014 gibt es die Genussregion Waldviertler Kriecherl. Das Kriecherl ist eine robuste heimische Wildobstart. Es bietet Erträge von circa 10.000 Kilogramm pro Jahr und Hektar.
Das Kriecherl lässt sich zu vielen Produkten verarbeiten und erfreut sich großer Beliebtheit. Nicht zuletzt deshalb gibt es einen enorm steigenden Bedarf an Früchten.
Deshalb sind Grundbesitzer gesucht, die diese Frucht obstbaulich nutzen wollen.
"Seitens der Genussregion wird eine obstbauliche Beratung und Begleitung von Spezialisten angeboten", erklärt Bisich.
Die Vermarktung der Früchte wird ebenfalls von der Genussregion übernommen. Die Produktion kann biologisch oder konventionell erfolgen. Für beide gibt es einen Markt.

Zur Sache:
Im Bezirk Zwettl erstreckt sich die Genussregion über die Gemeinden:
Altmelon, Arbesbach, Bad Traunstein, Bärnkopf, Grafenschlag, Groß Gerungs, Gutenbrunn, Kirchschlag, Kottes-Purk, Langschlag, Martinsberg, Ottenschlag, Rappottenstein, Sallingberg, Schönbach, Schweiggers, Waldhausen und Zwettl.
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