07.11.2017, 09:31 Uhr

Alfred Eberharter: "Es bleibt eh in der Familie"

Die "Schürzenjäger" bei ihrem Wienbesuch am Naschmarkt. (Foto: Markus Spitzauer)

Die Kult-Band „Schürzenjäger“ meldet sich nach mehrjähriger Pause wieder zurück.

WIEN. „Wir wollten weitermachen“, begründet Band-Urgestein Alfred Eberharter den Schritt, die „Schürzenjäger“ wieder zum Leben erweckt zu haben. „Ganz weg waren wir ja nie“, sagt der 65-jährige Tiroler. Die Band, die es seit 1973 gibt, ist jedenfalls wieder voll da.

„Herzbluat“ heißt das neue Studio-Album, viel Herzblut steckt drinnen. Schließlich ist auch Eberharters Sohn, Alfred Jun. mit von der Partie. „Ich wollte eigentlich studieren, habe aber die Aufnahme-Frist versäumt“. Zwanzig Jahre ist das her, aus einem Versuch ist ein Zustand geworden. Die Tracht als Bühnen-Outfit wurde längst gegen Lederjacke getauscht, ihre Musik ist kantiger geworden.

Mit Sänger Stefan „Stevy“ Wilhelm und den beiden Eberharters ist ein Teil der sechs Männer starken Truppe nach Wien gereist. „Hier haben wir viele Konzerte gespielt“, geben sie sich beim Spaziergang über den Naschmarkt selbstbewusst. Erfolge müsse man sich hart mit Live-Auftritten erarbeiten, sind die beiden Eberharters überzeugt. Ihren Mega-Hit „Sierra Madre del Sur“ kennt fast jeder. Ob auf der Skihütte im Zillertal oder in Südamerika. „Dort singen die Leute unsere Lieder, ohne den Text zu verstehen“, geben sich die Burschen erstaunt. In Kanada habe man auch viele Fans, dort lebt mittlerweile Gründungsmitglied Peter Steinlechner, das bekannteste Aushängeschild der Musik-Gruppe.

Seine Schwester ist die Mutter von Alfred jun. „Wir sind fast ein Familien-Betrieb“, sind sich die „Schürzenjäger“ einig. Das Talent für gute Stimmung hat sich jedenfalls vererbt. Das musikalische Gespann ist privat öfters in Wien, der kunstsinnige Vater zeigt dem Sohn die Museen der Stadt. Beruflich möchten sie sich einen großen Traum verwirklichen: Einmal am Donauinselfest aufzuspielen.

Mehr Infos unter www.schuerzenjaeger.com
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