Von der Wildkatze zur Samtpfote

Katzenverhaltensberaterin Petra Albrecht mit ihrer Katze "Sarah".
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DONAUSTADT. Oft jahrelang genießt man das Zusammenleben mit den geliebten, felligen Zeitgenossen, doch dann, von einem Tag auf den anderen, verändert sich das Verhalten seines Stubentigers und die einst so kuscheligen und schmusenden Samtpfoten mutieren zu gar nicht mehr so liebevollen Mitbewohnern, wie man das von ihnen gewohnt war. „Schockierend für so manchen Katzenhalter, wenn man bemerkt, dass die Notdurft plötzlich an anderen Plätzen stattfindet als im Kisterl, oder auch das Schnurren einem Pfauchen weicht, bis hin zu den bekannten „Wadlbeißattacken“, weiß Petra Albrecht zu berichten.

Die 46-jährige Donaustädterin kann ein Lied davon singen, denn auch ihre Katze verwandelte sich innerhalb kürzester Zeit zu einem gar nicht mehr so unkompliziertem
Haustier. Als sie eines Morgens im nassen Bett aufwachte, war sie mit ihrem Latein am Ende, griff zum Hörer und nahm professionelle Hilfe bei einer Katzenberaterin in Anspruch. Wenige Tage später war das Problem gelöst und seither leben Frauchen und „Sarah“, wie die 12-jährige hellsilberne Tigerkatze genannt wird, wieder im Einklang, so als wäre nie etwas vorgefallen.

Körpersprache verstehen

Dass Frau Albrecht Katzen liebt, ist nicht von der Hand zu weisen, und so entschloss sie sich zu einer Ausbildung zur, sagen wir einmal, Katzenpsychologin. Sie belegte einige Semester einer speziellen Ausbildung, in welcher man die Körpersprache und deren Zusammenhänge, die artgerechte Haltung, ausgewogene Fütterung und Verhaltensweisen von Katzen studiert. Dem nicht genug, absolvierte sie nach den Kurseinheiten ein Praktikum im Wiener Tierquartier. Mit allen Hilfsmitteln ausgestattet, hilft sie nun Mensch und vor allem Tier.

„Der Erstkontakt findet telefonisch statt, gefolgt von einem Hausbesuch, um dem, aus dem Tritt geratenen Kätzchen vorsichtig auf den Zahn zu fühlen“, informiert Albrecht. Ihre Beratung und Hilfestellung sieht sie auch als Beitrag zu mehr Verständnis mit den geliebten Hauskatzen, „an die 1,4 Millionen der schnurrenden Vierbeiner leben in österreichischen Haushalten. Dabei ist jede Katze, der ich helfen kann und der dadurch die Abgabe in ein Tierheim erspart wird, ein Gewinn für mich “, formuliert Albrecht treffend.

Hilfe nach Terminvereinbarung

Meist reicht ein Besuch, bei dem eine Art Maßnahmenplan erstellt wird, in welchem Verhaltensregeln, Fressverhalten und last but not least, die konsequente Einhaltung dieser Maßnahmen protokolliert wird. Katzenverhaltensberaterin Petra Albrecht vergibt Termine nur auf Anfrage unter office@katzenberaterin.at oder 0676/4333932.
Für die Anfahrt in Wien werden 26 Euro, verrechnet und pro Stunde bekommt die „Katzenflüsterin“ eine Aufwandsentschädigung von 50 Euo. Eine Summe die es jedem verantwortungsvollen Katzenhalter wert sein sollte, auch in Zukunft Albrechts Motto gerecht zu werden: „Katzen sind der Sonnenschein in meinem Leben.“

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