Gedanken zu den Hirschstettner Krähen
Krähenpopulation in der Spargelfeldstraße

In Hirschstetten sind sie im Bereich des Badesees täglich zu vernehmen. Krähen nisten in den Baumkronen der Spargelfeldstraße, weitestgehend verschont von natürlichen Feinden.

Immer wieder kann man die intelligenten Tiere bei der Nahrungsaufnahme beobachten. So öffnen Sie beispielsweise Nüsse indem sie sie auf den harten Asphalt werfen.

Für Anrainer sind die schwarzen Vögel oftmals ein Ärgernis. Wie so oft, wenn sich Natur und urbaner Raum begegnen. Urbanisierung ist mitunter der Grund, weshalb man gerade in den Randlagen der Stadt am Morgen mit einem Krächzen begrüßt wird.
In den letzten Jahren nahm die Krähen-Population lt. Richard Zink in einem Interview in der Presse (19.03.2018) in den Randlagen der Stadt zu.

Die Natur hätte dafür auch ein Rezept parat: Uhus bzw. Eulen. In den Donauauen ist der gefährdete Vogel bereits zu finden. An Brutplätzen in Hirschstetten dürfte es aber mangeln.
Wenn es nach den Anrainern in Hirschstetten geht dürfte sich wohl gerne das ein oder andere "krah" in ein "uhu" verwandeln.

Was kann man nun also tun, um den Schreien zu entgehen?

Man kann auf die Ausbreitung von Raubvögeln hoffen und gleichzeitig das Leben der Krähen etwas schwieriger gestalten. Dies lässt sich meist schon durch einfache Methoden erreichen.

Mülltonnen schließen; Komposthaufen abdecken, Obstbäume bzw. Gemüsebeete abdecken (Netz) bzw. Fallobst gleich abernten.

Relativ kosten-arm sind auch Tier-Attrappen, wie Plastik-Schlangen (Achtung! Nicht im öffentlichen Bereich auslegen). Auch eigene Haustiere, wie Hunde oder Katzen können das Leben der Krähen sehr ungemütlich machen, wirken sich aber auch auf die Singvogel-Population aus.

Für kurzfristige Abwehr gibt es auch Geräusch-Emitter, die Angst-Schreie von Krähen ausstoßen und so einen Schwarm zum Aufbruch bewegen können. Wie sich ein Krähen-Ultraschallgerät auf die nahe Hundezone auswirkt, ist jedoch schwer abschätzbar.

Am Nachhaltigsten ist natürlich die Raubvogel-Lösung in Kombination mit der Abdeckung der möglichen Lebensmittel. Hier ist auch von Seiten der Gemeinde Wien darauf zu achten, dass am Badeteich Hirschstetten nach einem sonnigen Badetag kein Müll liegen bleibt.

Am Ende des Tages sollten sich Mensch und Tier in der Nachbarschaft aber respektieren und gemeinsam den Lebensraum nutzen.

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