Pilotprojekt
Rundsporthalle in Kagran wird saniert

Derzeit sieht die Rundsporthalle in der Steigenteschgasse so aus. Das soll sich bis Herbst 2020 ändern.
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Die Stadt Wien erneuert ihre Rundhallen. Die Sporthalle in der Steigenteschgasse fungiert als Pilotprojekt.

DONAUSTADT. Wiens Rundsporthallen, gebaut in den Siebzigerjahren, werden seit jeher von Sportlern als Trainings- und Wettbewerbsstätten genutzt.
Nun sollen sie umfassend modernisiert und auf den neuesten Stand gebracht werden. Die Sporthalle in der Donaustädter Steigenteschgasse macht als Pilotprojekt den Anfang. Die Rundhallen von Simmering, Alt-Erlaa und Atzgersdorf, der Per-Albin-Hansson-Siedlung Ost, Simmering sowie der Rennbahnwegsiedlung sollen folgen.

Sanierung statt Neubau

„Die Stadt Wien investiert in die Modernisierung dieser Sportstätten", verkündet Sportstadtrat Peter Hacker (SPÖ). Laut einer Studie aus 2016/17 seien die Hallen noch in erhaltenswertem Zustand, deshalb entschied man sich für eine Sanierung statt eines Neubaus.
Die Halle in der Steigenteschgasse fasst 500 Zuschauer. Genutzt wird sie unter anderem von den Basketballern der Vienna Timberwolves, dem Wiener Gewichtheberverband und den Judoka des WAT Stadlau.
"Die Halle wird eine ,Generalsanierung mit Mehrwert’ erhalten", so Anatol Richter, Leiter der MA 51 (Sport Wien). Für die Runderneuerung wurde ein Wettbewerb gestartet, den Architekt Harald Fux für sich entscheiden konnte. "Die Hallen sollen ein unverwechselbarer Ort für den Sport im Bezirk werden", so Fux.
Im Rahmen der Generalsanierung werden die Gebäudehülle und die technische Ausstattung gänzlich modernisiert. Das neue Dach ermöglicht dann eine Raumhöhe von neun statt sieben Metern. Durch den Einbau zeitgemäßer Heiz- und Lüftungssysteme kann der Energieverbrauch um ein Drittel gesenkt werden. Die Umbauarbeiten sollen im Frühjahr starten und bis Herbst 2020 dauern. Die erneuerte Halle in der Steigenteschgasse wird laut Richter bundesligatauglich für alle Ballsportarten sein. Die Kosten für die Renovierung liegen bei 6,5 Mio. Euro.

Sport in Wien

Von den insgesamt neun Millionen Quadratmeter Sportflächen in Wien werden dreieinhalb Millionen von der Stadt Wien selbst verwaltet. Wie man sie zukunftsfit bekommen will, wird derzeit noch parteiübergreifend diskutiert und dann im Sportstättenentwicklungsplan festgeschrieben. Federführend bei der Erstellung des Konzeptes ist die MA 51 in Kooperation mit dem Österreichischen Institut für Schul- und Sportstättenbau sowie sportfachlichen Vertretern der Dach- und Fachverbände. Auch der Wiener Landessportrat ist eingebunden.
„Wir müssen der Stadtentwicklung auch im Sport Rechnung tragen. Der Sportstättenentwicklungsplan wird eine objektive Grundlage bieten, mit der wir die vielen Trainings- und Wettbewerbsstätten unserer Sportstadt weiterentwickeln werden“, sagt Sportstadtrat Peter Hacker.

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