Digitalisierung
Viel Potential, um chronisch Kranken Leben zu erleichtern

Jürgen E. Holzinger ist Obmann des Vereins ChronischKrank mit Sitz in Enns. | Foto:  Mathias Lauringer/soulspacestudios.at
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Jürgen E. Holzinger, der Obmann des Vereins ChronischKrank mit Sitz in Enns, nahm an einer Podiumsdiskussion der Universität Wien zum Thema „E-Health-elektronische Gesundheitsdienste im österreichischen Gesundheitssystem“ teil.

ENNS, WIEN. Die Expertendiskussion fand im Dachgeschoss des Juridicums der Universität Wien in Kooperation mit Shop Apotheke Europe statt. Das hohe Interesse am Thema wurde unter anderem durch mehr als 100 Teilnehmer:innen vor Ort und weitere über 50 Live-Onlineteilnehmern:innen verdeutlicht. Neben dem Obmann des Vereins ChronischKrank Jürgen Holzinger diskutierten Universitätsprofessor:innen, Vertreter der Kinderkrebsforschung, der Ärztekammer und viele weitere Expert:innen. 

Umfrage im Vorfeld durchgeführt

Um die Erfahrungen, Sorgen und Hoffnungen der chronisch Kranken in Bezug auf Digitalisierung im Gesundheitssystem zu sammeln, hat der Verein ChronischKrank Österreich vorab eine Umfrage zum Thema durchgeführt. So war es möglich, dass Obmann Holzinger die Sichtweise der chronisch Kranken in Österreich bei der Diskussion einbringen konnte. Laut Umfrageergebnisse seien zwar Teilaspekte der Digitalisierung bei den betroffenen Patienten:innen angekommen und werden auch angenommen, jedoch bestehe viel ungenütztes Potential, um Menschen mit einer chronischen Erkrankung nachhaltig das Leben zu erleichtern.

"Ein weiteres Ergebnis der Umfrage ist, dass die Digitalisierung im Medikamentenversand ausgebaut werden sollte, um die Versorgung zu erleichtern. So sprachen sich 62 Prozent der Befragten für eine Ermöglichung des Versands von rezeptpflichtigen Medikamenten in Österreich aus", informiert Holzinger.

Alle weiteren Details zur Umfrage unter: chronischkrank.at/umfrage-digitalisierung-im-oesterreichischen-gesundheitssystem/

Holzinger: "Die Hürden sind enorm"

„E-Health ist aus dem Gesundheitswesen nicht mehr wegzudenken und umfasst eine große Vielfalt an Anwendungen wie insbesondere die elektronische Krankenversicherungskarte, Gesundheitsakte und Medikationsübersicht sowie die Telemedizin. Dennoch sind die Hürden selbst für einfachste telemedizinische Anwendungen im Interesse der Patient:innen enorm“, so der Vereinsobmann.

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