Kaum mehr Treibjagden im Bezirk

OBERSIEBENBRUNN (rm). Zum Thema Treibjagden im Bezirk befragte Bezirksblättermitarbeiter Raimund Mold den Bezirksjägermeister Direktor Gerhard Breuer.
BB: Herr Direktor Breuer, Sie sind Bezirksjägermeister und Leiter der Landwirtschaftlichen Fachschule Obersiebenbrunn. Haben Ihre Schüler einen Bezug zu Treibjagden?
Dir. Breuer: In unserer Schule wird auch Jagdwesen unterrichtet, wobei auch die  Organisation und die Gefahren von Treibjagden behandelt wird.
BB: Was halten Sie im allgemeinen von dieser Art zu jagen?
Dir. Breuer: Sie ist bei gewissen Wildarten (Niederwild), teilweise notwendig, bei Schalenwild wie Reh, Hirsch und Schwarzwild wird der Abschuss bevorzugt. Nur, wenn auf diese Weise eine Regulierung nicht möglich ist, sollte auf die Treibjagd zurückgegriffen werden.
BB: Wie häufig sind Treibjagden notwendig?
Dir. Breuer: Bei Niederwild richtet sich die Notwendigkeit nach den Beständen, jedoch wird durch die geringe Population kaum mehr eine Treibjagd veranstaltet. Beim Schwarzwald wird diese Art der Bejagung notwendig werden.
BB: Wer organisiert die Treibjagden?
Dir, Breuer: Diese werden durch den Jagdleiter organisiert, der die Anzahl der Jäger, die bejagbaren Flächen und die Jagdformen bestimmt.

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