25.09.2014, 16:11 Uhr

Schneider golft für Österreich in Australien

(Foto: privat)
SCHÖNFELD."Dass ich überhaupt ins Österreichfinale gekommen bin, war schon unglaublich", meint Albert Schneider – und zwar wörtlich. Das Qualifikationsturnier zum BMW Golf Cup International, einem weltweiten Amateur-Golfturnier in Schönfeld beendete der Angerner Sportphysiotherapeut und Photovoltaik-Großanlagen-Betreiber als Zweiter. Der Jugend des Erstplatzierten – Stefan Poyss ist erst 12 Jahre alt – verdankte Schneider das Ticket zum Österreichfinale.

Gelassenheit

Schon in Deutsch-Wagram stoppte eine Autopanne die Anreise nach Velden zum Österreichfinale. Der Zeitverzögerung fiel die Proberunde zum Opfer. Tags darauf mussten die 56 Finalisten in drei Kategorien mit geänderten Rahmenbedingungen und Verzögerungen fertig werden. Strömender Regen zwang die Veranstalter nur die halbe Runde spielen zu lassen und Sonderplatzregeln einzuführen.
Albert Schneider nutzte die Wartezeit für eine Spitztour im neuen Elektro-BMW. "Ich denke, dass mir meine Gelassenheit mit der Situation umzugehen, sehr geholfen hat", verrät der Ollersdorfer sein Erfolgsrezept: "Ich kannte den Platz und seine Gefahren nicht und konnte locker drauf los spielen."

Sportsman

Der Vater zweier Söhne nutzt Golf als Aus- und Familienzeit: "Das können wir als Familie noch viele Jahre gemeinsam spielen." Fairness und Eigenverantwortung sind die Eigenschaften, die der ehemalige Triathleth am Golfsport liebt.

Weltfinale in Sydney

Zum Weltfinale, an dem man nur einmal im Leben teilnehmen kann, wird Albert Schneider mit seiner Frau Alexandra im März nächstes Jahr nach Sydney reisen. Dort wird er sich mit 150 anderen Teilnhemern messen. Seine Erwartungen: "Es kann nur gut werden."
Karina Seidl
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