Ein Starautor auf seinen Hernalser Super

Frederic Morton vor seiner ehemaligen Schule
  • Frederic Morton vor seiner ehemaligen Schule
  • Foto: GRG 17
  • hochgeladen von Monika Kickenweiz

(kick). Als Fritz Mandelbaum 1924 in Hernals aufgewachsen, gelingt ihm und seiner Familie ein Jahr nach dem Einmarsch der Nationalsozialisten die Flucht aus Österreich. In den USA wird aus dem schlechten Schüler Fritz Mandelbaum der erfolgreiche Autor Frederic Morton, der 1963 die internationalen Bestsellerlisten stürmt.

Im Trenchcoat durch Hernals
Am 17. März hat der schlanke, ältere Herr im Trenchcoat mit zügigem Schritttempo die Seitengassen rund um den Brunnenmarkt durchquert: „In der Bergsteiggasse war eine Leihbibliothek“, erinnert er sich und „da an der Ecke ein Café“. Der Weg Thelemanngasse – Geblergasse war sein Schulweg. Mehr als 70 Jahre sind vergangen, seit der Schüler Fritz Mandelbaum gezwungen war, die vertraute Umgebung zu verlassen. Nun ging er, begleitet von Wolfgang Breitler, Lehrer für Deutsch und Geschichte am Gymnasium Geblergasse, wo er von 1935 bis 1938 die Schulbank drückte, mit Schülern und Zuhörern diesen Weg, um von seiner Kindheit und der Flucht zu erzählen.
Zum Abschluss überreichte Breitler, dem prominenten Ex-Schüler Kopien seiner Zeugnisse sowie Listen der Mitschüler und Lehrer von damals – diese Namen hat der 86-jährige Morton aber ohnehin noch bestens in Erinnerung.

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