Bauarbeiten im Hörndlwald
Abbruch der Franziska-Fast-Anlage beginnt

Bezirksvorsteherin Silke Kobald gemeinsam mit Dr. Michael Gorlitzer beim Beginn der Abbrucharbeiten
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  • Bezirksvorsteherin Silke Kobald gemeinsam mit Dr. Michael Gorlitzer beim Beginn der Abbrucharbeiten
  • Foto: BV Hietzing
  • hochgeladen von Ernst Georg Berger

Seit Donnerstag 9. Juli laufen die Abbrucharbeiten der Franziska-Fast-Anlage im Hietzinger Hörndlwald.

HIETZING. „Es ist ein ganz besonderer Tag für uns alle! Ich möchte mich herzlich bei allen bedanken, die geholfen haben den Hörndlwald, vor einer Verbauung zu schützen, besonders natürlich bei der Bürgerinitiative „Rettet den Hörndlwald“ und den engagierten Bezirksrätinnen und Bezirksräten. Das Naherholungsgebiet muss für künftige Generationen erhalten bleiben!“, freut sich Bezirksvorsteherin Silke Kobald (ÖVP) vor Ort über den gemeinsamen Erfolg.

Ein erster und sehr wichtiger Schritt um dem Hörndlwald wieder die Bedeutung als Naherholungsgebiet zu geben, die er verdient. Aber diese soll auch für alle Zukunft gesichert werden.

„Um sicherzustellen, dass das Naherholungsgebiet erhalten bleibt, müssen als letzter Schritt die Bauflächen aus der Flächenwidmung entfernt werden! Wir werden gemeinsam mit Silke Kobald wachsam bleiben, bis der Hörndlwald nachhaltig gesichert ist“, so Michael Gorlitzer, Vorsitzender des Hietzinger Bezirksparlaments und engagierter Kämpfer für den Erhalt des Hörndlwaldes seit Bekanntgabe der Pläne der Stadt Wien zur Errichtung einer Reha-Klinik im Hörndlwald.

Werkstoffsammlung vor Ort

Während der Besichtigung der Baustelle wurde der Baustellenleiter auf die Marmorplatten des Josef-Afritsch-Heimes hingewiesen, die 2013 beim Abriss des Josef-Afritsch-Heimes vor den schweren Baumaschinen in Sicherheit gebracht und vor der Franziska-Fast-Anlage abgelegt wurden.

„Leider hat es seitens der Stadt Wien keinen Auftrag gegeben, auf die Marmorplatten Rücksicht zu nehmen. Uns wurde aber vom Baustellenleiter versichert, dass die Bauarbeiter gut achtgeben werden und die Platten abseits der Baustelle in der Wiese ablegen. Es ist schade, wenn das Erbe eines ehemaligen Stadtrats, der sich mitten im Kalten Krieg um die internationale Jugendarbeit bemüht hat, nicht länger geachtet wird“, zeigt sich Bezirksvorsteherin Silke Kobald besorgt.

„Die Natur wird sich diesen Bereich sehr schnell zurückholen und in ein paar Jahren werden an Stelle dieser verfallenen Gebäude wieder Bäume sprießen und Wildtiere können sich hier zurückziehen“, so die Bezirksvorsteherin  abschließend.

Die Arbeiten werden voraussichtlich bis Ende Juli andauern, da im Zuge des Abbruchs eine Wertstoffsammlung vor Ort durchgeführt wird, um auch die Folgebelastungen durch den Abriss zu minimieren.

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