Die Jagd nach Bomben & Raketen

Im Vorjahr musste die Polizei im Bezirk Hollabrunn 6.170 Bomben und Raketen beschlagnahmen.                                                           Foto: Alfred Eipeldauer
  • Im Vorjahr musste die Polizei im Bezirk Hollabrunn 6.170 Bomben und Raketen beschlagnahmen. Foto: Alfred Eipeldauer
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BEZIRK (ae). Wie schon in den vergangenen Jahren gibt es auch heuer im Bezirk wieder Schwerpunktaktionen, bei denen die Polizei in Österreich nicht erlaubte Raketen und Bomben beschlagnahmt und deren Besitzer anzeigt, was diesen nicht nur die Ware, sondern auch eine Strafe von mehreren hundert bis tausend Euro kosten kann.

Schwerpunktkontrollen

Bezirkspolizeikommandant-Stv. Major Eduard Widhalm: „Von Mitte Dezember bis zum 6. Jänner kontrollieren wir heuer wieder Käufer von Feuerwerkskörpern. Schwerpunkt dabei sind die Strecken rund um Kleinhaugsdorf, weil sehr viel illegale Artikel von den Verkaufsständen an der Grenze importiert werden, aber auch alle Verkaufsstellen im Bezirk werden von uns überprüft.“
Und das sehr erfolgreich, wie die Vergangenheit zeigt. Im Vorjahr wurden 149 Personen wegen dem Besitz illegaler Feuerwerksartikel angezeigt und 6.170 Bomben und Raketen beschlagnahmt. Wobei Widhalm ein interessantes Phänomen feststellte: „Die Zahl der im Vorjahr eingezogenen Feuerwerkskörper war zwar um gut 1.000 Stück geringer als die Jahre zuvor, aber das Gewicht der beschlagnahmten Ware war deutlich höher als früher. Die Bomben und Raketen werden also größer und schwerer.“
In Gefahr, erwischt und angezeigt zu werden, sind auch Personen, die an sich erlaubte pyrotechnische Artikel der Klassen 1 und 2 kaufen, wenn diese nicht den österreichischen Vorschriften entsprechen. Laut Gesetz muss nämlich auf jedem dieser Gegenstände ein CE-Prüfzeichen und eine deutschsprachige Gebrauchsanleitung aufgedruckt sein. Fehlt dies, ist die Ware illegal und das trifft beinahe auf alle aus Kleinhaugsdorf eingeführten Feuerwerkskörper zu, die bestenfalls eine chinesische Aufschrift tragen.

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