Tumulte bei Interspar
Maskenausgeber griff Kundin an

Beim Interspar Hollabrunn wurde die Kundin vom Wachpersonal angerempelt.
  • Beim Interspar Hollabrunn wurde die Kundin vom Wachpersonal angerempelt.
  • Foto: Interspar
  • hochgeladen von Alexandra Goll

Zu einer wilden Szene kam es am zweiten Tag der Maskenausgabe bei Interspar in Hollabrunn.

HOLLABRUNN (ag). Eine unserer Leserinnen berichtet, dass sie mit einer selbst gemachten Gesichtsmaske den Interspar betrat. Sie hatte sie allerdings noch nicht über Nase und Mund, weil die Brille anlief. "Ein Mitarbeiter mit einer Security-Weste und Gratis-Masken schnauzte mich an, ich solle sofort meine Maske korrekt aufsetzen. Und, nachdem ich immer noch am Luftholen war, geschah das nicht unverzüglich. Deshalb ist diese "Topkraft" auf mich zugestürmt, hat mich zuerst einmal angerempelt, und gebrüllt: „So, es reicht. Auße do“, packte mich an der Kleidung und versuchte mich zum Drehkreuz des Eingangs zu zerren", war die Kundin entsetzt. Sie fragte nach seinem Namen und rief die Filialleiterin, doch es kam kein einziges Wort des Bedauern und weiter: "Körperliche Gewalt gegenüber Kunden ist eine ganz neue, aber ziemlich verstörende Seite von Interspar."

Stellungnahme Interspar

Die Bezirksblätter schrieben natürlich die Pressestelle von Interspar an und baten um eine Stellungnahme, die wir sehr schnell erhielten. "Wir sind selber von der Maskenpflicht ziemlich überrumpelt worden und mussten ganz schnell alles in die Wege leiten, um die Maskenausgabe zu organisieren. Um die Abwicklung in geordneten Bahnen zu haben, haben wir externes Wachpersonal gebucht. Leider hat das Wachpersonal nicht immer die gleiche Einstellung zur Kundenfreundlichkeit wie wir. Die Einschulung hat hier ganz offensichtlich in der Eile nicht gut geklappt, denn man durfte ja diese Woche sogar ohne Maske den Markt betreten. Also überhaupt kein Grund, die Kundin überhaupt darauf anzusprechen. Ich habe den Vorfall nun sofort direkt an den Markt weitergeleitet, damit man das externe Personal dort noch einmal informiert", erklärte Unternehmenssprecherin Nicole Berkmann.

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