„Handwerk hat goldenen Boden“
Opa animierte Marie zur außergewöhnlichen Lehre

Marie Reithofer absolviert die Lehre zur Metallbearbeiterin.
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Marie Reithofer aus Alberndorf lernt einen nicht wirklich typischen Frauenberuf zur Metallbearbeiterin und ist damit sehr glücklich.

ALBERNDORF (hs). Ob Schweissen, schneiden mit der Trennmaschine oder ölige Hände - alles kein Problem für Marie Reithofer. Heutzutage gibt es diese klassischen Frauen – Männerberufe nicht mehr. Dies war auch der Grund, warum die junge Frau aus Alberndorf ihre Lehre in einem metallverarbeitenden Betrieb als Lehrling des Berufes „Metallbearbeiterin“ begonnen hat.

Bei Schnupperwoche Beruf kennen und lieben gelernt

Nach der Mittelschule und dem Polytechnischen Lehrgang lernte sie ihren jetzigen Arbeitgeber bei einer Schnupperwoche kennen: "Ich war von Beginn an begeistert, aber dazu animiert hat mich mein Opa, der in einer ÖBB Werkstatt Schlosser war. Meine Familie und auch Freunde freuen sich, dass ich diesen Weg eingeschlagen habe und nicht einen klassischen Beruf für Mädchen wie Frisör oder Bürokauffrau lerne."

Große Gerätschaften sind kein Problem

Für Marie ist der Job nicht körperlich zu anstrengend und nach eigenen Aussagen zumutbar: "Wenn ich wirklich mal was schweres heben muss, dann bitte ich einen Kollegen um Hilfe." Die Arbeit mit den üblichen Werkstoffen, wie Eisen und Alu, das Metall macht ihr großen Spaß und auch die Geräte fürs Bohren, Schweißen, Schleifen und Löten gehören für Marie Reithofer bereits zum Alltag.

Facharbeiter gut bezahlt

Der Arbeitgeber von Marie ist Ronald Bauer in Obermarkersdorf, der sechs Mitarbeiter beschäftigt: "Wer Fachpersonal will, der muss auch Lehrlinge ausbilden." Der metallverarbeitende Betrieb produziert Spezialanfertigungen für landwirtschaftliche Geräte, speziell für den Weinbau und ist im gesamten Innland und im benachbarten Ausland für die Entwicklung von Prototypen und diversen Umbauten bekannt.

Der Wille ist das Wichtigste

Von seinem "Lehrmädchen" ist der Chef begeistert: "Marie besitzt handwerkliches Geschick und hat technisches Verständnis. Dazu kommt noch das wichtigste, der Wille! Arbeit muss Spaß machen. Ich finde es positiv, wenn sich Mädchen für handwerklich-technische Berufe interessieren. Die Berufe sind aufgrund des technisch notwendigen Gerätes im Umbruch und mit früher nicht zu vergleichen. Wichtig ist die Weiterbildung und zusätzliche Ausbildungen für spezifische Bereiche. Die Grenzen zwischen Arbeit und Lernen überschneiden sich."

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