Steinzeitkeller
Zurück in die Steinzeit

Renate Huber (links) und Peter Stadler (rechts) gaben exklusiven Einblick in die Steinzeitwelt.
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PLATT (da). Wie war das Leben vor mehr als 7000 Jahren - diese Einblicke bekamen die Bezirksblätter exklusiv vom ersten archäologischen Museum in einem Weinkeller, was für die Weinviertler Region einzigartig ist. Renate Huber und Peter Stadler erzählten über das Leben der Steinzeitmenschen vor etwa 7400 Jahren (5380 v.Chr.) in Platt, wo es mehrere Siedlungen gab, jedoch wenige über geblieben sind.

Ausgrabungen in Siedlungen

Erste archäologische Ausgrabungen waren im Jahr 2000, sieben Jahre später ist ein Museum in einem Platter Weinkeller errichtet worden, was mehr als gelungen ist.
Als besonderes Highlight wurde ein gefundener Babyschnuller präsentiert, welcher speziell die kleinen Besucher immer wieder zum Staunen bringt. Auch seltene Eierschalenkeramik ist einzigartig für den Keller. "Die Fundstücke sind alle von uns und nicht zugekauft. Wir sind sehr stolz", ergänzt Stadler.

80 Prozent vegetarische Ernährung

"Auch damals haben die Menschen schon viele fleischlose Lebensmittel wie Getreide, Fisolen, Erbsen oder Holler konsumiert. Aber Fleisch durfte auch nicht fehlen", erzählt Huber im Gespräch.

Beste Erde in Platt

Die Beiden erzählen über das Leben der damaligen (Jung) Steinzeit und wollen das Wissen möglichst vielen Leuten weitergeben. "Bei uns in Platt  gibt es die beste Erde in Österreich.", ist Frau Huber überzeugt.

Autor:

Daniel Arbes aus Hollabrunn

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