09.03.2017, 08:49 Uhr

Einsatz der Tierklinik rettete Mopsdame Naomi das Leben.

Leonore Kolik aus Oberösterreich berichtete einfühlsam von ihrem schönsten "Weihnachtsgeschenk" und ihren positiven Erfahrungen von der Tierklinik Anicura in Hollabrunn.

Zeitungsbericht:

HOLLABRUNN (ag). An die Redaktion der Bezirksblätter wandte sich Leonore Kozlik aus Oberösterreich mit ihrer Geschichte, die durch die Hilfe der Tierklinik Anicura in Hollabrunn wieder voll Freude mit ihrer Mopsdame Naomi spazieren gehen kann.
Im April 2016 bemerkte sie Probleme bei ihrem Hund. Nach einem MRT in Wien stand die Diagnose fest und die komplizierte neurochirurgische Operation in Hollabrunn verlief gut, doch eine gesundheitliche Verbesserung stellte sich nicht ein. Ein weiteres MRT wurde im Dezember durchgeführt. Dabei stellte sich heraus, dass ein fataler Fehler passierte und am falschen Wirbel operiert wurde. „Zuerst war ich geschockt, dann setzte ich mich mit dem Leiter in Hollabrunn Dr. Peterbauer in Verbindung, der selbst gerade ein Seminar leitete und der frühere Chef Dr. Schwarz sich bereits im Ruhestand und auf der anderen Seite der Welt verweilte. Hilfesuchend und hoffnungsvoll blickten mich ihre Äuglein an“, so die Besitzerin von insgesamt 8 Möpsen.
Ein Neurochirurg aus Deutschland lehnte die OP aus fehlenden Heilungschancen ab. Obwohl er nicht vor Ort war, tat Dr. Peterbauer alles in seiner Macht stehende und organisierte einen Ersatz für sich beim Seminar um die Anästhäsie durchführen zu können. Dr. Schwarz war über Weihnachten in Hollabrunn und operierte die Hündin. „Dr. Peterbauer und Dr. Schwarz waren meine Engel, die Naomi retteten! Sie berichteten mir, dass die Reflexe an den Beinchen wieder da sind. Ich hätte die ganze Welt umarmen können. Ich wurde immer sehr freundlich empfangen und täglich informiert“, ging für Leonore Kozlik das beste Weihnachtsgeschenk in Erfüllung. Naomi macht täglich Fortschritte und sie kann wieder gut laufen. Die gesamte Geschichte finden Sie auch auf www.meinbezirk.at/hollabrunn.


Das ist die Originalgeschichte von Leonore Kozlik!

Ein fataler Fehler! Ein Tatsachenbericht von Leonore Kozlik
Die Worte vom Neurologen in Piding klingen mir jetzt noch in den Ohren: "Am besten wird sein, sie schläfern Ihren Hund ein. Das wissen die Götter, ob Ihr Hund je wieder laufen wird können! Ich operiere Ihren Hund nicht, die Nervenfasern sind längst abgestorben!" So hoffnungsvoll wir die Praxis betraten, so innerlich zerstört verließen wir sie wieder! Nun war guter Rat teuer!!
Wieso kam es überhaupt soweit? Dazu muss ich ein wenig ausholen: Im April vorigen Jahres bemerkte ich , dass unsere Naomi sich beim Gehen mit den beiden Hinterläufen schwer tat. Ich dachte an einen Bandscheibenvorfall und beschloss, ein MRT von ihrer Wirbelsäule machen zu lassen. Da in Oberösterreich kein MRT Gerät zur Verfügung steht, erkundigte ich mich, wo man diese Untersuchung machen lassen kann. Meine Recherche ergab, dass es in der Tierklinik Anicura Hollabrunn und in Wien auf der Vetmeduni Wien ein MRT Gerät gibt. Da in Hollabrunn jedoch
gerade ein Service beim Gerät durchgeführt wurde, sind wir mit Naomi nach Wien auf die Vetmeduni gefahren.
Das MRT wurde gemacht und der Befund ergab, dass Naomi eine Subarachnoidalzyste hat. Laut Befund war diese Zyste lokalisiert auf Th8.
Da es sich um einen komplizierten neurochirurgischen Eingriff handelt, entschied ich mich, diesen in der Tierklinik Anicura Hollabrunn durchführen zu lassen. Der Seniorchef Dr. Günther Schwarz ist auf diesem Gebiet eine Koryphäe und der Klinikleiter Dr. Peterbauer ein Spitzenanästhesist. Gerade die Möpse unterliegen einem erhöhten Narkoserisiko durch ihr kurzes Näschen.
Naomi wurde operiert, die OP verlief gut und nach 2 Tagen durften wir sie wieder nach Hause holen. Wir waren der Meinung, dass die Zyste durch die OP entfernt wurde und dass sich das Gangbild der Naomi in den kommenden Tagen und Wochen verbessern wird durch die Regeneration der Nervenfasern.
Dem war leider nicht so! Nach Rücksprache mit meinem betreuenden Haustierarzt haben wir uns entschlossen, im Dezember vorigen Jahres nochmals ein MRT machen zu lassen. Um ein Vergleichsbild zu haben, fuhren wir wieder nach Wien auf die VETMEDUNI. Das MRT wurde wiederum gemacht, doch der Befund ließ diesmal lange auf sich warten!!
Statt dessen bekam ich einen Anruf von der Leiterin der bildgebenden Abteilung der Vetmeduni Wien. Ich konnte ihre Worte zuerst nicht fassen: ihr sei ein FATALER FEHLER unterlaufen, sie habe sich bei der Lokalisation der Zyste geirrt - die Zyste befindet sich nicht auf Th8 sondern auf Th6!!! Sie entschuldigte sich vielmals für diesen unverzeihlichen Fehler! Naomi wurde somit an der falschen Lokalisation operiert, weshalb die Zyste ist noch vorhanden ist und zwar nicht auf Th8 sondern auf Th6 !!
Eine Katastrophe da ihre Nervenfasern bereits bis auf 1/5 eingeengt sind!!!
Ich war so geschockt, dass ich gar nicht viel herausbrachte!!
Mein Gehirn fing fieberhaft zu arbeiten an: die arme Naomi, die Schmerzen, die sie ertragen musste und wir glaubten, dass die Zyste durch die OP entfernt wurde....!
Sofort setzte ich mich mit Dr. Peterbauer, dem ärztlichen Leiter von der Tierklinik Anicura in Verbindung und berichtete ihm genau, was geschehen ist. Zwischenzeitlich verschlechterte sich das klinische Bild von Naomi zusehends. Sie konnte fast nicht mehr gehen. Es war 5 Minuten vor 12 Uhr! Zu allem Unglück war der leitende Chirurg von Anicura auf einem Seminar, das er selbst leitete und somit war er unabkömmlich. Dr. Schwarz Günther hat zwischenzeitlich seinen Ruhestand angetreten und verweilte in Arizona.
Wir waren völlig verzweifelt, die Uhr tickte zum Nachteil von Naomi und es war kein Operateur greifbar. Dr. Peterbauer versprach mir, dass er sich umgehend mit Dr. Kadic in Verbindung setzen wird um in Erfahrung zu bringen, ob er das Seminar kurzfristig verlassen kann.
Auch ich telefonierte herum und brachte in Erfahrung, dass es in Piding noch einen sehr guten Neurochirurgen gibt. Hoffnungsvoll machten wir uns sofort dahin auf den Weg. Und nun bin ich wieder am Anfang meiner Erzählung!

Nun war guter Rat teuer!
Alles in uns wehrte sich gegen die Worte vom Neurochirurgen in Piding. Naomi war so ein willensstarker Hund, der trotz Schmerzen versuchte, aufzustehen und ein paar
Schritte zu laufen. Hilfesuchend und hoffnungsvoll blickten mich ihre zwei schwarzen Äuglein an und liebevoll schleckte sie meine Hand.
"Naomi, ich gebe nicht auf, der liebe Gott wird mir helfen!" flüsterte ich ihr leise zu!
Nun kann nur noch Dr. Peterbauer von Anicura Tierklinik Hollabrunn helfen!!
Sofort wählte ich seine Nummer! Wenn er nicht gewesen wäre, hätte ich das alles nicht durchgestanden. Dr. Peterbauer versprach mir, sich sofort dahinter zu klemmen um einen Operateur aufzutreiben und ich soll inzwischen Naomi sofort in die Klinik zu ihm bringen. Als wir dort ankamen, wurden wir sofort äußerst liebevoll und mitfühlend empfangen und Dr. Peterbauer nahm sich sofort um uns an. Er versprach uns, dass Naomi nochmals ein MRT bekommt, damit ja nicht die geringste Kleinigkeit übersehen wird und er versicherte mir, dass er höchstpersönlich die Narkose bei Naomi durchführen wird. Weiters versicherte er mir, dass ich nun beruhigt nach Hause fahren kann, weil Naomi in den besten Händen ist und das beste Platzerl in der Klinik für sie bereit ist.
Nun begannen für uns bange Minuten und Stunden des Wartens, ob Dr. Peterbauer einen Operateur für Naomi auftreiben kann. Kann Dr. Kadic sein Seminar unterbrechen und Naomi operieren? Was ist, wenn das nicht geht? Wir brachten in der Nacht kein Auge zu und waren auch am Tag zu keinem vernünftigen Gedanken fähig! Bis der erlösende Anruf kam: Dr. Peterbauer berichtete mir, dass Dr. Schwarz über Weihnachten von Arizona in Hollabrunn ist und sofort Naomi operieren wird. Tränen der Erleichterung rannen mir unter mein Gesicht.
Dr. Peterbauer und Dr. Schwarz waren meine Engel, die Naomi retteten!
Beruhigt konnten wir nun der OP entgegensehen und auf den Anruf warten, wie es Naomi geht, wenn sie auf der Narkose erwacht ist. Als dieser Moment endlich da war und Dr. Schwarz mir mitteilte, dass es Naomi gut geht und die Reflexe an den Beinchen wieder da sind, hätte ich die ganze Welt umarmen können. Das war das
schönste Weihnachtsgeschenk! Der liebe Gott hat geholfen! Unter Tränen bedankte ich mich bei Dr. Schwarz und Dr. Peterbauer! Nie werde ich den Einsatz von Dr. Peterbauer und seinem Team vergessen! Jeden Tag wurde ich über die Fortschritte von Naomi informiert und nach einer Woche bereits durfte ich sie nach Hause holen. Auch beim Abholen wurde ich äußerst freundlich empfangen. Mir wurde ein ausführlicher Arztbrief mit gut erklärten Besitzeranweisungen übergeben, die Medikamente waren in Briefchen dabei und Dr. Peterbauer erklärte mir höchstpersönlich alles Notwendige, was ich zu beachten habe in den kommenden Tagen.
Ich fühlte mich in der Tierklinik Anicura "pudelwohl" und sehr gut aufgehoben, sodass ich kommende Woche mit Naomi und meiner ganzen 8-köpfigen Mopsfamilie nach Hollabrunn in die Tierklinik Anicura fahren werde. Naomi erwartet freudig ihre Kontrolluntersuchung, wo sie zeigen kann, wie gut sie bereits wieder laufen kann und der Rest der Familie darf sich in die Hände des erfahrenen Zahnarztes von Anicura begeben. Selbstverständlich wieder unter der besten Narkose von Dr. Peterbauer, dem ich an dieser Stelle nochmals von Herzen für alles danken möchte!!
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