24.10.2017, 11:30 Uhr

Weg nach Santiago de Compostela

Kurz vor Santiago de Compostela: Ein Gemälde mit einem Pilger am Jakobsweg und Christoph Arbes, der das Bild nachstellte. Foto: da

Christoph Arbes aus Hollabrunn begab sich auf den Jakobsweg.

(da). Der Weg ist Ziel, so lautet das Motto von Christoph Arbes aus Hollabrunn, der binnen 125 Tagen die Strecke von Hollabrunn nach Nordwest-Spanien zu Fuß zurücklegte. Der Jakobsweg, wie der Pilgerweg genannt wird, war ein Traum, den er sich in diesem Jahr selbst erfüllen konnte. Von Regen bis zu extrem heißen Temperaturen - in den etwa 3.200 Kilometern, die er absolvierte, waren sehr vielseitige Witterungen und auch Wege aller Art zu finden. Sogar einige Gedichte konnte er auf dem langen Weg selbst dichten und reimen.Auf einigen Teilstrecken fand er Wegbegleiter, welche dasselbe Ziel wie er hatten. „Ich habe Menschen aus der ganzen Welt auf dem Weg getroffen und konnte Freundschaften sowie nette Bekanntschaften knüpfen.“ Mit einigen hat er heute noch Kontakt, erzählt Christoph Arbes, der von März bis Mitte August unterwegs war. Langweilig wurde ihm also nie. Nicht weniger als drei paar Schuhe sowie viele Blasenpflaster verbrauchte er am Weg.
Als er Ende Juli am berühmten Pilgerort Santiago angekommen war, hat er sich ein Fahrrad gekauft und erkundete den nördlichen Teil von Spanien sowie die Westküste Frankreichs, ehe er per Auto (mit anderen Urlaubern) nach Österreich zurückreiste. Für ihn war es nicht nur ein viermonatiges Abenteuer inmitten Europas, sondern auch ein kleiner Lebensabschnitt und viel Zeit für sich selbst, erwähnte er abschließend.
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