Bisambergerin fälschte Lehrzeugnis

BISAMBERG/KORNEUBURG (mr). In einem, der Personalchefin des Bundesrechenzentrums, vorgelegten Lehrabschlusszeugnis fehlte im Wort "Ingenieur" das "i". Das kam ihr spanisch vor, zumal es sich um den Lehrberuf Vermessungstechnikerin handelte und sie massive Zweifel hegte, dass gerade der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten ein derartiger Rechtschreibfehler unterläuft. Ein Anruf bei der Kammer ergab, dass das vorgelegte Zeugnis eine Fälschung einer 39-jährigen Bisambergerin war, die in den 90er-Jahren zwei Lehrjahre als Vermessungstechnikerin absolviert, die Lehre aber nie abgeschlossen hatte und daher auch nie zur Lehrabschlussprüfung antreten konnte. Die unbescholtene und geständige Frau wurde nicht wegen Urkundenfälschung verurteilt, im Rahmen einer sogenannten Diversion wird sie 80 Stunden gemeinnützige Arbeiten erbringen und 100 Euro Pauschalkosten zahlen.

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