Natura-2000-Gebiet Bisamberg
Widerstand gegen Windräder

Dunkle Wolken ziehen um den geplanten Bau von Windrädern zwischen Rendezvousberg und Stammersdorfer Kellergasse auf.  | Foto: z. V. g.
  • Dunkle Wolken ziehen um den geplanten Bau von Windrädern zwischen Rendezvousberg und Stammersdorfer Kellergasse auf.
  • Foto: z. V. g.
  • hochgeladen von Wolfgang Ilkerl

Die Umweltorganisation LELOG legt sich gegen den Bau von Windrädern rund um den Bisamberg quer und bläst zum Widerstand. 

BISAMBERG. "Ich denke, man muss ziemlich durch den Wind sein, wenn man glaubt, in so einem Gebiet Windräder bauen zu müssen!" Brigitte Etzelsdorfer von der Umweltorganisation LELOG wehrt sich heftig gegen das Projekt. "Wir werden alle zur Verfügung stehenden Mittel ausschöpfen, um diesen Plan zu verhindern." 

Sensible Gebiete

Geplant ist der Bau von Windrädern rund um den Bisamberg zwischen dem Rendezvousberg und der Stammersdorfer Kellergasse an der Grenze zum Natura-2000-Gebiet. "Das sind ökologisch sensible Gebiete. Zahlreiche Vogel-, Insekten- und Säugetierarten wären damit gefährdet", so Etzelsdorfer weiter. 

Fledermäuse und Bienen

Sie führt die Beeinträchtigung von streng geschützten Fledermausarten wie der Kleinen Hufeisennase sowie der Mopsfledermaus an und weist auf das Bienenrückzugsgebiet mit rund 350 Wildbienenarten hin. Etzelsdorfer abschließend: "Selbstverständlich erkennen wir die Notwendigkeit einer nachhaltigen Energieversorgung an. Diese muss jedoch im Einklang mit Natur- und Artenschutz erfolgen."

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