Deutscher Schulpreis an SWT
Deutscher Schulpreis an die Schule für Wirtschaft und Technik Mödling

Frau Mariele Friesacher vom Institut für Talententwicklung überreichte den Schulpreis an Frau Direktor Sabine Schibl, SchülerInnen der SWT und ihre Lehrerin Sabine Kolar,
Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Schulobmann Martin Czeiner gratulierten.
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  • Frau Mariele Friesacher vom Institut für Talententwicklung überreichte den Schulpreis an Frau Direktor Sabine Schibl, SchülerInnen der SWT und ihre Lehrerin Sabine Kolar,
    Bürgermeister Hans Stefan Hintner und Schulobmann Martin Czeiner gratulierten.
  • Foto: SWT Mödling
  • hochgeladen von Gerhard Eigner

Für ihr herausragendes Konzept zur Berufsorientierung wurde die SWT Mödling diese Woche mit dem 3. Platz beim Melissantum-Schulpreis des deutschen Instituts für Talententwicklung ausgezeichnet.

Das deutsche Kuratorium Schule-Wirtschaft-Politik bewertete die Konzepte für Berufsorientierung und deren praktische Umsetzung im Unterricht an Schulen aus Deutschland und Österreich. Die Schule für Wirtschaft und Technik aus Mödling überzeugte die Jury dabei durch die
komplexe Einbindung der Digitalisierung und die enge Praxis- und Kompetenzausrichtung in der Berufsorientierung.

Sieben Fachbereiche zur Wahl

Die rund 150 Schülerinnen und Schüler der SWT können nach einer intensiven Orientierungsphase
einen von sieben Fachbereichen wählen, in denen sie gezielt auf entsprechende Berufe vorbereitet werden. Der Unterricht in Deutsch, Englisch und Mathematik orientiert sich stark an den Erwartungen der Wirtschaft und der Betriebe und an den Kenntnissen und Fähigkeiten, welche die Schülerinnen und Schüler in die 9. Schulstufe mitbringen.

Digitale Kompetenzen für Berufsorientierung

Jedem Schüler steht in jeder Klasse ein moderner Computer mit Internetzugang zur Verfügung, eine digitale Grundbildung wird fächerübergreifend in allen Gegenständen vermittelt. Vertieft und gesichert werden die digitalen Kompetenzen der SchülerInnen in den Pflichtgegenständen Angewandte Informatik und Textverarbeitung. Die Jury war besonders von dem Konzept beeindruckt, nach dem die Jugendlichen lernen die digitalen Medien zur Informationsbeschaffung über Berufe und Betriebe sowie zur optimalen Gestaltung ihrer Bewerbungsunterlagen für sich zu nutzen. In jedem Fachbereich stehen zwei Stunden Berufsorientierung und Lebenskunde als Pflichtgegenstände auf dem Stundenplan. Hier lernen die SchülerInnen mit Hilfe von online-Tests ihre persönlichen Interessen und Begabungen kennen und recherchieren im Internet, in welchen Berufen sie diese praktisch verwerten können. In Zusammenarbeit mit der Polizei werden die SchülerInnen im Workshop „Click and Check“ besonders für die Gefahren im Umgang mit den digitalen Medien sensibilisiert.

Enger Bezug zur Praxis

Daneben gibt es in jedem Fachbereich fachspezifische Unterrichtsgegenstände. In den technischen Bereichen Mechatronik und Holz-Bau verbringen die Jugendlichen jede Woche sieben Stunden bei der praktischen Arbeit in der Werkstatt, im Bereich Gesundheit und Soziales sammeln die SchülerInnen praktische Erfahrungen im Fitness-Center und im Pflegeheim, im Fachbereich Dienstleistung und Tourismus stellen die zukünftigen Lehrlinge in der Schulküche Menüs für das Mittagessen ihrer MitschülerInnen zusammen oder kochen sich im Zuge einer internationalen Buffetwoche durch die kulinarischen Köstlichkeiten verschiedener Länder.

Zusammenarbeit mit dem AMS und Betrieben aus der Region

Im Zuge von zwei verpflichtenden Berufspraktischen Wochen lernen die SchülerInnen verschiedene Berufe und regionale Betriebe in der Praxis kennen. Zusätzlich hat jeder die Möglichkeit zu fünf individuellen Berufspraktischen Tagen in seinem Wunschberuf.
Ergänzend bietet die SWT jedem Jugendlichen ein intensives Bewerbungstraining, zusammen mit dem AMS organisiert die SWT ein individuelles Coaching und ein Speed-Dating mit Betrieben auf Lehrlingssuche. Bei Bedarf wird ein zusätzliches Jugend-Coaching angeboten. Zahlreiche Betriebe aus der Region kommen an die Schule und informieren die SchülerInnen vor Ort über ihre Lehrlingsausbildung.

Der Spitzenplatz beim Deutschen Schulpreis beweist, dass das Angebot der Schule für Wirtschaft und Technik im Bereich Berufsorientierung auch im internationalen Vergleich hervorragend dasteht.
Schule für Wirtschaft und Technik
Institut für Talententwicklung

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