Die EU & DU
EU verbindet Bezirk Mödling mit den Nachbarn

Für ein gemeinsames Europa unterwegs: Projektkoordinatorin Dipl.Päd. Raidl (l.), PSI Dornhofer (4. v. l.), Dir. Sylvia Mertz (6. v. l.), Bgm. LAbg. Martin Schuster (2. v. r.), Martin Gebhard (r.) mit Lehrerinnen und Schulkindern aus Niederösterreich und Westungarn.
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  • Für ein gemeinsames Europa unterwegs: Projektkoordinatorin Dipl.Päd. Raidl (l.), PSI Dornhofer (4. v. l.), Dir. Sylvia Mertz (6. v. l.), Bgm. LAbg. Martin Schuster (2. v. r.), Martin Gebhard (r.) mit Lehrerinnen und Schulkindern aus Niederösterreich und Westungarn.
  • Foto: Boeger, Gemeinde Perchtoldsdorf
  • hochgeladen von Rainer Hirss

BEZIRK MÖDLING. (mc) Zu den zahlreichen in der Region mit EU-Fördergeldern umgesetzten Projekten zählt auch die Gemeinschaftsinitiative Interreg, die auf eine Förderung der Zusammenarbeit zwischen den EU-Mitgliedstaaten abzielt. Dabei geht es auch darum, schon den jüngsten EU-Bürgern die europäische Gemeinschaft und benachbarte Mitgliedsländer näher zu bringen.

Andere Kultur
In der Perchtoldsdorfer Volksschule Roseggergasse wurde 13 Jahre lang diese Bildungskooperation mit Ungarn gefördert. Direktorin Sylvia Mertz: „Die Schüler konnten in dieser Zeit Zugang zu einer anderen Kultur gewinnen wie auch zu einem anderen Sprachursprung.“ Für die Schüler gab es einmal pro Woche eine Stunde Ungarisch, zusätzlich hat die bereits pensionierte Lehrerin Martina Gebhard eine schuleigene Volkstanzgruppe mit Teilnehmern aus Österreich und Ungarn gegründet. Mertz: „Dieses Projekt hat bei den Kindern eine positive Einstellung zu Fremdsprachen gebracht und wir Lehrer konnten uns mit ungarischen Lehrkräften über das Bildungs- wie auch das Schulsystem austauschen.“ Im Frühjahr des heurigen Jahres fand in Perchtoldsdorf auch ein mitteluropäisches Nachbarschaftsfest statt, bei dem über 60 Kindern aus der Region und aus Schulen in Sopronkövesd, Sopron und Kópháza Wissen auf spielerische Weise vermittelt wurde.

Fremdsprachen
Pflichtschulinspektorin Monika Dornhofer hatte das Projekt ebenfalls in positiver Erinnerung: „Die Schüler haben ein Gefühl für die andere Sprache und Kultur bekommen und Interesse gezeigt mit den Kindern des Nachbarlandes zu kommunizieren,“ denn, so Dornhofer, „wird erst das Interesse an Fremdsprachen gefördert, wird auch die Kommunikation gefördert." Bedauerlich finden es die Bildungsverantwortlichen, dass es das Projekt heuer nicht gibt. Mertz: „Es hat sich ein Kind zu wenig dafür angemeldet.“

Für ein gemeinsames Europa unterwegs: Projektkoordinatorin Dipl.Päd. Raidl (l.), PSI Dornhofer (4. v. l.), Dir. Sylvia Mertz (6. v. l.), Bgm. LAbg. Martin Schuster (2. v. r.), Martin Gebhard (r.) mit Lehrerinnen und Schulkindern aus Niederösterreich und Westungarn.

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