03.10.2014, 16:13 Uhr

„Der Weg zur neuen Mitte“ wurde präsentiert

Christian Wöhrleitner und Hannes Weninger vor dem abgesperrten Teilstück der B17 vor dem Versteigerungshaus. (Foto: Kraus)

Marktgemeinde wagt Blick in die Zukunft

WIENER NEUDORF. Im Rahmen der Neudorfer Woche wurde bei einer Planausstellung konkrete Möglichkeiten vorgestellt, wie der vom Durchzugsverkehr der B17 dominierte Ortskern wieder zu einem Zentrum für die Bürger umgestaltet werden kann. Die Raumplaner des Büros Hadler bis Hausdorf sowie die Verkehrsplaner vom Büro IKK Kaufmann Kriebernegg zeigten, wie man ohne enormen technischen und finanziellen Aufwand die sechs Spuren der B17 vor der Kirche und dem Versteigerungshaus auf vier Spuren reduziert werden kann.
Wie die Realisierung der Pläne in Wirklichkeit aussehen, wurde der Bevölkerung anhand eines praktischen Beispiels im Rahmen des Mobilitätswochenendes Ende September vorgeführt. Erstmals wurde die Verkehrsberuhigung in die Realität umgesetzt. Genau wie im Leitentwicklungsplan vorgesehen, wurde die Fahrbahn der B17 vor der Kirche und dem Versteigerungshaus, auf zwei Spuren für den Autoverkehr gesperrt und den Bürgern präsentiert. Weit über 500 interessierte Bürgerinnen und Bürger, unter ihnen auch Bürgermeister Ing. Christian Wöhrleitner und NR Hannes Weninger hatten sich zu der Veranstaltung mit großem Rahmenprogramm eingefunden und konnten sich davon überzeigen, dass der Durchzugsverkehr in Wiener Neudorf auch ohne Autobahndimensionen sein Auslangen findet. Besonders beeindruckt war Bürgermeister Wöhrleitner von der Disziplin der Autofahrer die sich mit der neuen Situation rasch abgefunden hatten.
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