Seiler und Speer: Vom Spaßprojekt zum Chart-Erfolg mit "Ham kummst"

"Ham kummst" - so heißt nicht nur die erfolgreiche Single sondern auch das Debüt-Album der Wiener Seiler und Speer.
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  • hochgeladen von Arnold Burghardt

WIEN. Der Komiker Christopher Seiler und der Schauspieler Bernhard Speer haben mit "Ham kummst" ihr Debüt-Album veröffentlicht. Mit einer gehörigen Portion österreichischem Schmäh verarbeiten Seiler und Speer Alltagserlebnisse zu groovigen Liedern.

Auf eurer Website steht: "Ernst genommen haben die beiden Künstler ihre Musik anfangs nicht." Warum nicht?
Seiler: Weil es anfangs ein reines Spaßprojekt war. Mittlerweile sind wir aber ernster geworden.

Was hat sich bei euren Songs jetzt verändert?
Seiler: Die erste Nummer war "I wü ned". Da haben wir das Video auch extra lustig gestaltet. Wir spielen darin zwei Schlager-Heinis, die keine Fans haben. Das kam gut an, also haben wir weiter gemeinsam Musik gemacht. Die Lieder wurden dann einfach ernster. Vielleicht trifft es der Begriff morbider Humor.

Warum ist euer Lied "Ham kummst" so erfolgreich geworden?
Speer: Bei der Thematik können viele Menschen mitreden, weil sie es selbst schon erlebt haben oder im Freundeskreis miterlebt haben. Das Szenario, dass ein Partner zu oft betrunken heimkommt, kennen die meisten Menschen. Entweder haben sie es selbst erlebt oder im Freundeskreis gesehen.
Seiler: Außerdem groovt die Nummer! (lacht)

Hat euch der Erfolg von Seiler und Speer überrascht?
Speer: Schon. Aber das war mit allen unseren Projekten so: Wir haben sie aus Spaß heraus gemacht und die Resonanz, die darauf kam, war jedes Mal überraschend. Auch bei "Horvathslos", unseren Satire-Clips auf YouTube, war das so.
Seiler: Und uns macht natürlich alles auch mit Erfolg noch Spaß.

Wer schreibt die Songs bei euch?
Seiler: Die schreiben wir gemeinsam. In Produktionspausen schnappe ich mir die Gitarre, oder auch Speer - ein paar Griffe kann er ja schließlich. (lacht)

Ihr seid in den Charts, wie fühlt man sich da?
Seiler: Genau so wie davor, nur ist man dann in den Charts.

Würdet ihr sagen, ihr macht Austropop?
Speer: Nun ja, wir machen Pop und sind aus Österreich. Da passt der Begriff ganz gut. Aber es sind am Album ganz verschiedene Musikrichtungen vertreten, von Reggae über Folk bis hin zum Dance.

Welche anderen Musiker aus Österreich hört ihr?
Seiler: Ich höre schon immer die Stoakogler - ohne Spaß. Außerdem Hirsch und Danzer. Aber auch die neuen Sachen wie Wanda oder Bilderbuch.

Links:
* Goldene Schallplatte für "Ham kummst"
* Website von Seiler und Speer
* Satire made in Austria - Horvathslos auf Facebook

"Ham kummst" - so heißt nicht nur die erfolgreiche Single sondern auch das Debüt-Album der Wiener Seiler und Speer.
Seiler und Speer: Christopher Seiler und Bernhard Speer (v.l.) mit ihrem Debüt-Album "Ham kummst".

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