Wiener Arzt in Afrika
Spital in der Savanne Serengeti

Othmar Zechner mit einem afrikanischen Kollegen.
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  • Othmar Zechner mit einem afrikanischen Kollegen.
  • Foto: Fotos (2): z.V.g.
  • hochgeladen von Lea Bacher

Der österreichische Arzt Othmar Zechner ist ehemaliger Chefarzt des Wilhelminenspitals. Er baut in der Savanne Serengeti eine Spezialambulanz auf. 

OTTAKRING. Dem Urologen war seine Alsergrunder Ordination wohl nicht genug. Der ehemalige Chefarzt des Wilhelminenspitals ist nun auch "Geburtshelfer" in der Serengeti geworden. Seit einigen Jahren widmet er sich ganz dem Aufbau einer Urologie-Ambulanz im Massai-Land im Norden Tansanias. Dazu kam er über den Arzt und Priester Herbert Watschinger, der für Zechner mit Albert Schweitzer vergleichbar ist, "nur war er leider nicht so bekannt". Drei Monate vor Watschingers Tod lernte Zechner den Wohltäter und sein Projekt kennen und entschloss sich, neben dem Hospital Watschingers auch eine Urologie-Ambulanz aufzubauen. "Die Idee, in dieser abgelegenen Gegend auch eine urologische Versorgung einzurichten, schwelte schon länger in mir", erzählt Zechner. Zeit dafür konnte sich der heute 72-jährige ehemalige Chefarzt im Wilhelminenspital aber erst nach seiner Pensionierung nehmen.

Ohne Spenden geht es nicht

Fürs Erste mussten die benötigten Gerätschaften und die richtige Ausrüstung her, denn die Ausstattung in Wasso konnte kaum mit jener eines kleinen Dorfspitals mithalten. Also musste improvisiert werden: Ausgemusterte, aber noch voll funktionstüchtige Geräte aus dem Wilhelminenspital wurden in Container verladen und nach Afrika geschickt. "Da machte uns aber die afrikanische Bürokratie einen Strich durch die Rechnung. Bei meiner ersten Visite musste ich feststellen, dass die Container schon seit sechs Monaten in Kenia feststeckten", sagt Zechner.

Also musste er wieder improvisieren, wobei die ersten Operationen sehr erfolgreich waren. Mittlerweile hat sich die Situation normalisiert und die Gerätschaften sind bereits im Einsatz. Zweimal im Jahr ist Zechner selbst in Afrika und kümmert sich mit Freiwilligen um die Klinik. Was allerdings fehlt, ist die nötige finanzielle Unterstützung. Zwischen 20.000 und 30.000 Euro muss das Spital nämlich jährlich aufbringen, um den Betrieb am Laufen zu halten. Dafür bitten Zechner und sein Team um Spenden.

Othmar Zechner mit einem afrikanischen Kollegen.
Matratzenlager in der Serengeti: Zechner baut im afrikanischen Busch eine Spezialambulanz für Urologie auf.

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