Polizei forschte Täter aus
St. Georgen: Pensionist vor Freibad von Burschen ausgeraubt

Das Opfer kassierte einen Schlag, wurde aber nicht verletzt. Eine sofortige Fahndung der Polizei verlief negativ.

UPDATE am 17. September

Ausgeforscht konnten jene drei Täter werden, die am 14. September einen 68-jährigen Pensionisten beim Freibad St. Georgen an der Gusen niedergeschlagen und ausgeraubt hatten. Es handelt sich um einen 11-Jährigen aus dem Bezirk Kirchdorf, einen 13-Jährigen aus Linz und einen 13-Jährigen aus dem Bezirk Linz-Land. Diese waren zum Tatzeitpunkt aus unterschiedlichen Betreuungseinrichtungen in OÖ abgängig und hatten sich am Hauptbahnhof in Linz kennengelernt.

Die drei Täter beschlossen laut Polizei aus Langeweile, mit dem Zug nach St. Georgen an der Gusen zu fahren. Dort gingen sie zum Skater-Platz, wo sie diverse Gegenstände beschädigten. Unter anderem zündeten sie einen Tisch an. Sie traten Müllkübel um, schmissen eine Rampe um und beschädigten eine Sitzbank. Weiters begingen sie in einem Einkaufsmarkt in St. Georgen an der Gusen zwei Ladendiebstähle, bei denen sie jeweils vom Filialleiter ertappt und aus dem Geschäft verwiesen wurden.

Nach den Diebstählen trafen die Beschuldigten in unmittelbarer Nähe des Marktes auf das spätere Opfer. Die Täter verfolgten den 68-Jährigen, laut Polizei, um den Mann zu sekkieren. In weiterer Folge verpasste der 13-Jährige aus dem Bezirk Linz-Land dem Pensionisten einen gezielten Faustschlag, wodurch dieser zu Boden stürzte. Der 11-Jährige forderte vom Opfer das Geld. Alle drei Beschuldigten wurden bereits vernommen und sind geständig. Die Berichterstattung ergeht an die Staatsanwaltschaft Linz und die jeweils zuständigen Jugendwohlfahrtsbehörden.

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Bericht vom 14. September:

ST. GEORGEN AN DER GUSEN. Ein 68-Jähriger aus dem Bezirk Perg führte am 14. September kurz vor Mittag seinen Hund Gassi. Vor dem Freibad St. Georgen an der Gusen forderten drei Jugendliche Geld von dem Pensionisten. Weil dieser keines herausgeben wollte, verpasste ihm einer der Burschen einen Faustschlag gegen die Brust, sodass der Mann zu Boden stürzte. Als der Pensionist am Boden lag, drohte einer der Jugendlichen, er solle das Geld herausgeben, sonst würde noch mehr passieren. Das Opfer gab den Burschen daraufhin 15 Euro. Die mutmaßlichen Täter drohten dem 68-Jährigen noch, nicht die Polizei zu verständigen, ansonsten würden sie wiederkommen. Dann flüchteten die drei Jugendlichen in Richtung Ortszentrum St. Georgen an der Gusen. Das Opfer wurde durch den Schlag nicht verletzt. Eine sofortige Fahndung durch mehrere Streifen und einer Diensthundestreife verlief negativ, wie die Polizei berichtet.

Täterbeschreibung laut Angaben des Opfers und Zeugen

Die drei mutmaßlichen Täter sind männlich, zwischen 15 und 18 Jahre alt, sprachen österreichischen Dialekt und trugen dunkle Kleidung im "Gangster-Rapper-Style", wie das Opfer der Polizei berichtete.
Laut Angaben des Pensionisten und Zeugen der Tat hat einer der drei Jugendlichen dunkle Hautfarbe und trug ein Goldkettchen, die anderen beiden sind blond, wobei der eine ein oranges Stirnband, der andere eine Kappe auf dem Kopf trug. Es ist außerdem bekannt, dass sich die mutmaßlichen Täter regelmäßig im Raum St. Georgen an der Gusen und Mauthausen aufhalten. Die Polizei bittet um Hinweise unter 059/133 4327 100.

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