02.11.2016, 08:17 Uhr

Kletterteam will hoch hinaus

(Foto: privat)

Naturfreunde-Wettkletterteam Weinburg erzielt große Erfolge

WEINBURG (ah). Es ist in unserer zivilisierten "Sitzgesellschaft" heutzutage kaum zu glauben, aber das Klettern ist eine seit jeher vom Menschen angewandte Fortbewegungsart. Felsen und Berge wurden anno dazumal bestiegen, sei es aus kulturellen/religiösen Gründen, oder einfach nur, um Ausschau nach Tieren oder Feinden zu halten.

Heute findet der Klettersport immer mehr Anhänger - so auch im Wettkletterteam der Naturfreunde Weinburg. Wir haben mit Patrick Diendorfer, dem sportlichen Leiter, über den Verein gesprochen.

Adäquate Reize setzen
Was dem Trainer besonders wichtig ist, erzählt er: "Primär liegt mein Fokus in der zielgerichteten und systematischen Leistungssteigerung meiner jungen Athleten. Durch adäquate Reize im Training werden die jungen Leistungssportler auf die im Wettkampf spezifischen Anforderungen vorbereitet. Aber in Wirklichkeit ist das nur die Spitze des Eisberges. Meine Kids nehmen noch viel mehr aus dem Training mit.

Sie lernen nicht nur hart zu trainieren, um ihre gesetzten Ziele zu erreichen. Sie lernen auch, was es heißt, sich etwas zu erarbeiten." Dazu gehört laut Diendorfer auch, zu erfahren, was es heißt, zu versagen. Ein weiterer Pluspunkt des regelmäßigen Trainings ist, "durch die Bewegung wachsen sie mit einem gesunden Körper auf".

Basics sind wichtig
Haben Sie sich schon einmal an eine Kletterwand gewagt? Ja? Dann können Sie sich bestimmt noch erinnern, dass dieser Sport vor allem den Oberarmen einiges abverlangt.

Wie schaffen die Kids das? "Um ein Teil des Teams zu werden, muss jetzt nicht unbedingt ein gewisses Leistungsniveau vorhanden sein. Für mich ist es etwas ganz Besonderes, die Jugend zu fördern und sie auf ihrem Weg zu begleiten und zu unterstützen", so Patrick Diendorfer.
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