Koler: „Ohne uns geht gar nichts!“

REUTTE (rei). Acht Mandate holte die Liste „Gemeinsam für Reutte mit Dietmar Koler“ bei der Gemeinderatswahl. Das Ziel, auch den Bürgermeister zu stellen, wurde verpasst. Im Gemeinderat ist die ÖVP-nahe Liste aber tonangebend, zumal mit Tobias Falger ein Gemeinderat der SPÖ den Rücken kehrte und sich Dietmar Koler angeschlossen hat, der damit eine absolute Mehrheit im Gemeinderat hat.
Und doch haben manche des Gefühl, dass die Koler-Liste im Gegensatz zu Bgm. Luis Oberer nach außen nicht stark genug auftritt. „Die Achse Koler/Oberer funktioniert. Früher war Oberer uns gegenüber misstrauisch. Das hat sich gelegt, unser Verhältnis hat sich normalisiert“, sagt Koler.
Und davon profitiere Reutte, ist Koler überzeugt. „Wir haben zuletzt sehr viel erreicht. Ich denke da an das neue Besucherzentrum samt Naturpark­ausstellung auf Ehrenberg. Wir reden von 1,2 Mio. Euro die investiert werden. Uns kostet das gar nichts.“ Es seien gemeinsame Vorsprachen bei den Enscheidungsträger gewesen, die dies ermöglicht haben.
Auch die überdurchschnittlich hohe Förderung beim Bau des neuen Kreisverkehrs in der Innsbrucker Straße sei dem gemeinsamen Auftritt bei LHStv. Anton Steixner zu verdanken. „Ohne uns geht gar nichts! Dessen muss man sich einfach bewusst sein.“
Dank persönlicher Kontakte zu den Verantwortlichen auf Landesebene und durch die absolute Mehrheit im Gemeinderat könne er sehr viel bewegen. „Ich bin nicht unglücklich als Vizebürgermeister. Ich habe das Wahlergebnis akzeptiert. Heute sehe ich den Vorteil, dass ich weiterhin mein Unternehmen führen kann. Als Bürgermeister hätte ich es umstrukturieren müssen.
Die Arbeit einerseits im Unternehmen und andererseits in der Gemeinde findet er spannend. Was ihm auf Gemeindeebene fehlt, sind positive Beiträge der anderen Fraktionen: „Da bräuchte es manchmal schon etwas mehr Engagement“, ist Chef der Liste „Gemeinsam für Reutte“ überzeugt.
In der eigenen Fraktion versuche er alle stets „mitzunehmen“. Jeder soll informiert sein. Mit regelmäßigen Fraktionstreffen würde das auch gelingen. „Wenn man es genau nimmt, sind wir ja die letzte wirkliche Fraktion im Gemeinderat.“

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