Hohe Strafe droht
Finanzpolizei zerschlägt illegale Pokerrunde in Rudolfsheim-Fünfhaus
- Die Finanzpolizei entdeckte zuletzt ein illegales Pokerspiel in einer Wohnung im 15. Bezirk.
- Foto: Bundesministerium für Finanzen
- hochgeladen von Antonio Šećerović
"Schachmatt" statt "Full House" hieß es zuletzt für eine gesellige Pokerrunde in einer Wohnung im 15. Bezirk. Die Finanzpolizei entdeckte die illegale Glücksspielversammlung. Dem Veranstalter droht jetzt eine Strafe von bis zu 30.000 Euro.
WIEN/RUDOLFSHEIM-FÜNFHAUS. Vor einigen Tagen erzielte die Finanzpolizei gemeinsam mit der Polizei einen Ermittlungserfolg. Ein Mann zeigte den Mieter einer Wohnung an, in der illegale Pokerspiele stattfanden und er dabei geprellt worden sei.
Anfang Oktober dokumentierten die Beamtinnen und Beamten dann eine Spielsituation und führten die Identitätsfeststellungen der anwesenden Personen durch. In der Wohnung befanden sich dabei neun Personen, sechs davon spielten aktiv Poker. Der angezeigte Wohnungsmieter war zu diesem Zeitpunkt nicht anwesend.
Mehrere Anzeigen
Bei dem größeren Einsatz, bei dem zusätzlich eine Bereitschaftseinheit beigezogen wurde, konnte die Finanzpolizei den Pokertisch, die Spielkarten sowie Jetons vorläufig beschlagnahmen. Der Abtransport der Gegenstände erfolgte durch die Logistikabteilung der Wiener Polizei. Dem Pokerspielveranstalter droht eine Strafe von bis zu 30.000 Euro. Darüber hinaus wurde der Mann nach dem Meldegesetz und wegen Cannabisfund von der Polizei angezeigt.
"Diese absolut professionelle Zusammenarbeit von Polizei und Finanzpolizei bei der Bekämpfung des illegalen Glücksspiels lässt den Hintermännern kaum Spielraum und schafft Präventionswirkung", freut sich Bereichsleiter Wilfried Lehner über den gemeinsamen Erfolg.
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